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Die Physik-Preisträger 2010

19.11.2009
Die beiden wichtigsten Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gehen nach Augsburg und Frankfurt am Main.

Sie beinhalten jeweils eine Goldmedaille und sind undotiert: Dieter Vollhardt (58) von der Universität Augsburg erhält die "Max-Planck-Medaille für theoretische Physik" für seine Beiträge zur Festkörperphysik. Seine Forschungsergebnisse dienen dem Verständnis der mikroskopischen Vorgänge in magnetischen Materialien und Metalloxiden.

Die "Stern-Gerlach-Medaille für experimentelle Physik" geht an Horst Schmidt-Böcking (70) von der Universität Frankfurt am Main. Bereits in den 1980er Jahren entwickelte er ein Messverfahren, das detaillierte Einblicke in das Innenleben von Atomen und Molekülen liefert. Heute wird diese Technik von Forschungslabors in aller Welt genutzt.

Insgesamt hat die DPG 21 Preisträgerinnen und Preisträger benannt, die nächstes Jahr ausgezeichnet werden. Aus der Reihe der Nachwuchspreise geht der mit 7.500 Euro dotierte "Gustav-Hertz-Preis" an Thomas Pohl (31) vom Dresdner Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme. Er wird für seine Arbeiten über das künstliche Element Anti-Wasserstoff ausgezeichnet.

Die Chinesin Na Liu (30) - sie forscht an der Universität Stuttgart - erhält den mit 3.000 Euro dotierten "Hertha-Sponer-Preis" für ihre Arbeiten über "Metamaterialien". Dies sind Werkstoffe mit besonderen optischen Eigenschaften.

Dr. Marcus Neitzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2009/dpg-pm-2009-34.html

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