Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ökonom der Universität Zürich erhält Yrjö Jahnsson Award

28.08.2009
Fabrizio Zilibotti, Professor für Makroökonomie und Politische Ökonomie an der Universität Zürich, wird mit dem Yrjö Jahnsson Award ausgezeichnet. Der Preis ist die höchste Auszeichnung in Ökonomie im europäischen Raum und vergleichbar mit der amerikanischen John Bates Clark Medal.

Die Auszeichnung wird jedes zweite Jahr von der finnischen Yrjö Jahnsson Foundation und der European Economic Association an den oder die besten Ökonomen verliehen, die jünger als 45 Jahre alt sind und einen signifikanten Beitrag zur ökonomischen Forschung in Europa geleistet haben.

Prof. Fabrizio Zilibotti ist der erste Akademiker an einer Schweizer Universität - und der erste im deutschsprachigen Raum - der diesen Preis erhält. Er ist der zweite Italiener, der mit diesem Preis ausgezeichnet wird. Er teilt die Auszeichnung mit Prof. John Van Reenen von der London School of Economics.

Das Auswahlkomitee, geleitet von Professor Guido Tabellini, besteht aus fünf Mitgliedern, vier von der European Economic Association und eines von der Yrjö Jahnsson Foundation. Es konsultiert die wichtigsten Ökonomen weltweit und fällt seinen Entschluss aufgrund der eingegangen Antworten sowie aufgrund ihres eigenen Urteils.

Prof. Fabrizio Zilibotti studierte an der Universität von Bologna und an der London School of Economics. Bevor er 2006 nach Zürich kam, war er Assistenzprofessor an der Universitat Pompeu Fabra, Professor an der University of London und an der Stockholm University.

Die offizielle Begründung für die Auszeichnung lautet: "Professor Dr. Fabrizio Zilibotti erhält die Auszeichnung aufgrund seiner wichtigen Beiträge in der Makroökonomie, Politischen Ökonomie und Arbeitsmarktökonomie. Im Speziellen hat er unser Verständnis wie technologische Innovation ökonomisches Wachstum auf den verschiedenen Stufen der ökonomischen Entwicklung beeinflusst stark verbessert. Er hat auch zur positiven Analyse des Wohlfahrtstaates beigetragen, indem er erklärt, wie ökonomische und politische Kräfte interagieren, um die staatliche Umverteilung zu gestalten."

Die Auszeichnung wird am 27. August 2009 um 18.00 Uhr am jährlichen Kongress der European Economic Association in Barcelona bekannt gegeben.

Kontakt:

Prof. Fabrizio Zilibotti, Lehrstuhl für Makroökonomie und Politische Ökonomie, Universität Zürich
Tel. +41 (0)44 634 51 88
E-Mail: zilibott@iew.uzh.ch

Beat Müller | idw
Weitere Informationen:
http://www.uzh.ch/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise