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Mittelstandsaward 2010: Neue RFID-Lösungen gesucht

17.08.2010
Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) und das Projekt »RFID für kleine und mittlere Unternehmen« schreiben in diesem Jahr zum zweiten Mal den RFID Mittelstandsaward aus. Gesucht werden anwender- und kundenorientierte RFID-Lösungen, die durch Innovation und Wirtschaftlichkeit überzeugen.

Die Radio Frequenz Identifikation – kurz RFID – ermöglicht es, Objekte per Funkübertragung berührungslos zu identifizieren und Informationen über Objekte zu lesen und zu speichern. Die zahlreichen Möglichkeiten von RFID sind gerade mittelständischen Unternehmen oft nicht bekannt oder es fehlt an der nötigen Hilfestellung zur Einführung der Technologie. Der RFID-Markt als Hochtechnologiemarkt muss von den Nutzern aktiv entwickelt werden, um die Komplexität der technischen Möglichkeiten pragmatisch einzuschränken.

Mit dem Mittelstandsaward werden Unternehmen ausgezeichnet, die genau das leisten und RFID erfolgreich auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt haben. Mit ihrer Pionierarbeit dienen sie anderen Mittelständlern als Vorbild und Partner, um die Hemmschwelle gegenüber der Technologie zu senken.

In diesem Jahr wird der RFID Mittelstandsaward bereits zum zweiten Mal verliehen, diesmal zusammen mit dem Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi vormals VDEB). Gesucht werden anwender- und kundenorientierte RFID-Lösungen, die durch Innovation und Wirtschaftlichkeit überzeugen. Der Wettbewerb findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Begleitvorhabens »RFID für kleine und mittlere Unternehmen« statt. Dieses wird von den regionalen NEG-Kompetenzzentren EC-Ruhr, dem vom Fraunhofer IAO geleiteten ECC-Stuttgart-Heilbronn sowie von eCOMMBrandenburg betreut.

Am Wettbewerb teilnehmen können deutsche Unternehmen, die erfolgreich eine RFID-Anwendung implementiert bzw. integriert haben und deren Anwendung anderen Mittelständlern den Nutzen von RFID verdeutlicht.

Neben Kreativität und Innovationsgeist legt die Jury besonderen Wert darauf, dass die RFID-Konzepte der Wettbewerbsteilnehmer sich auf andere Unternehmen übertragen lassen. Das soll eine Verbreitung beschleunigen und RFID zu einem Standard im deutschen Mittelstand machen.

Die Jury setzt sich zusammen aus zehn hochrangigen Vertretern aus Politik, Forschung und Lehre sowie Industrie und Verbänden.

Am 2. Dezember 2010 findet die Preisverleihung in Stuttgart auf dem RFID-Anwendersymposium 2010 unter dem Motto »RFID im Mittelstand« statt. Der Gewinner des RFID Mittelstandsaward 2010 erhält ein Preisgeld von 1000 €. Zusätzlich wird ein Film erstellt, in dem die prämierte RFID-Lösung vorgestellt wird.

Die Bewerbung erfolgt online bis zum 17. Oktober 2010 unter http://www.e-business.iao.fraunhofer.de/rfid_award.

Ihre Ansprechpartnerin:
Fraunhofer IAO
Claudia Dukino
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2450
Fax +49 711 970-5111
claudia.dukino@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.e-business.iao.fraunhofer.de/rfid_award

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