Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Martin Buchholz erhält das „Bundeshirn“ – Sieger des ersten deutschlandweiten Science Slam stehen fest

21.06.2010
Science Slam Gewinner aus ganz Deutschland trafen sich heute Abend zum Wettkampf um das „schwarz-rot-goldene Gehirn“ im Haus der Wissenschaft in Braunschweig.

Mit seinem Vortrag über Entropie und die Unumkehrbarkeit der Dinge hat Martin Buchholz, Institut für Thermodynamik an der TU Braunschweig, den ersten deutschlandweiten Science Slam gewonnen. Er machte nachvollziehbar, wie die physikalische Zustandsgröße auch unser Zeitgefühl prägt, und erläuterte fast nebenbei die Notwendigkeit von Kühltürmen in Kraftwerken.

Zweiter Sieger wurde Andé Lampe, Universität Bielefeld, der am Beispiel des „Hodenknackerfisch“ dem Publikum ein Verfahren erläuterte, „Interleukin 1 beta“ im Blut schneller als bisher zu erkennen. Das Protein spielt bei vielen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder HIV eine Rolle. Den dritten Platz errang Martin Storbeck von der TU Ilmenau. Der Medienwissenschaftler verglich in einer rasanten Präsentation die Philosophie von Wikipedia mit der von konventionellen Enzyklopädie-Verlagen.

Vor rund 800 Zuschauern stiegen die „Überflieger“ der deutschen Forschungslandschaft in den Ring. Nach den bewährten Science Slam Regeln galt es für die Nachwuchswissenschafterinnen und Nachwuchswissenschaftler, mit einem populärwissenschaftlichen Vortrag die Aufmerksamkeit und die Herzen des Publikums zu gewinnen. Kriterium ist nicht die beste Forschung, sondern der beste Vortrag. Es gilt, ein wissenschaftliches Thema populärwissenschaftlich aufzubereiten und somit auch ein Laienpublikum zu begeistern.

Weitere hochkarätige Beiträge widmeten sich der perfekten Steuer, die auf das Verhältnis von Einkommen und Konsum erhoben werden könnte, und winzigen Bärtierchen, die lebensfeindlichste Bedingungen im „Tönnchenstadium“ überleben. Sie beschäftigten sich mit der Bibelauslegung am Beispiel der Geschichte von Josef und Potiphars Gattin, zeigten, wie man medizinische Aufnahmen mithilfe der Mathematik vergleichen kann, wieviel CO2 vom letzten Röchler Julius Cäsars noch durch die Welt schwirrt, und warum Pauschaltourismus und Auslandssemester bereits im Mittelalter erfunden wurden.

Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH:
Das Haus der Wissenschaft Braunschweig ist eine Plattform für den Dialog der Wissenschaft mit anderen gesellschaftlichen Bereichen. Es fördert die Wissenschaftskommunikation und die fächerübergreifende Vernetzung der Wissenschaft mit Wirtschaft, Kommunen, Bildungsträgern, Medien, Kunst und Kultur sowie mit der interessierten Öffentlichkeit. Als Experimentier- und Lernort bietet es spannende Veranstaltungen und Ausstellungen für Menschen jeden Alters.
Sponsor des Science Slams:
Öffentliche Versicherung Braunschweig
Medienpartner des Deutschlandslams:
Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
Sponsoren des Haus der Wissenschaft Braunschweig:
Öffentliche Versicherung Braunschweig
Salzgitter AG
Für Rückfragen:
Markus Weißkopf
Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH
Pockelsstr. 11, 38106 Braunschweig
E-Mail: m.weisskopf@hausderwissenschaft.org
t: +49 (0) 531 391 4107
m: +49 (0) 170 960 5279
www.hausderwissenschaft.org - Haus der Wissenschaft Braunschweig

Dr. Elisabeth Hoffmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.scienceslam.org
http://www.hausderwissenschaft.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

Kniffe mit Wirkung in der Biotechnik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“

21.02.2017 | Messenachrichten

Wie Proteine zueinander finden

21.02.2017 | Biowissenschaften Chemie