Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Man nehme: „Mr. Chocolate“

03.11.2010
Studierende der TU Berlin entwickeln Schokoladenkuchen für die Mikrowelle und gewinnen beim TROPHELIA Europe 2010 den ersten Preis

Studierende der Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik der TU Berlin haben den ersten Platz beim „European Student Award for Food Innovation“ TROPHELIA Europe 2010 gewonnen. Ausgezeichnet wurden sie für ihre Idee von „Mr. Chocolate“.

Dabei handelt es sich um eine mit Vollkornmehl und Rapsölpulver hergestellte Backmischung für einen Schokoladenkuchen aus der Tasse.

An dem Wettbewerb, der im Oktober 2010 im Rahmen der internationalen Lebensmittelmesse SIAL in Paris stattfand, nahmen insgesamt zehn Teams von Hochschulen aus ganz Europa und Russland teil, die jeweils in nationalen Vorentscheidungen ausgewählt wurden. Der erste Platz ist mit einem Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro dotiert.

Entwickelt wurde „Mr. Chocolate“ von den Studierenden Gunnar Bosse, Ramona Danz und Raphael Naring. Das Team nennt sich „Science Cook“ und wird am Fachgebiet Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik der TU Berlin bei Prof. Dr. Dietrich Knorr und dessen Mitarbeiter Henry Jäger betreut. Mit „Mr. Chocolate“ lässt sich ohne den Zusatz von Eiern oder Butter ein Tassenkuchen in nur drei Minuten in einer Mikrowelle backen. Dies spart 80 Prozent Energie im Vergleich zu einem im Ofen gebackenen Kuchen. Der ökologische Nutzen, das durchdachte Verpackungskonzept und nicht zuletzt der Geschmack überzeugten die Jury von „Mr. Chocolate“.

TROPHELIA Europe ist ein Ideenwettbewerb für Studierende der Lebensmittelwissenschaften in Europa. Die innovative Produktidee soll jeweils den aktuellen Verbrauchertrend in Europa ansprechen, umweltfreundlich sein und alle Aspekte der Produktentwicklung aufgreifen beziehungsweise beachten. TROPHELIA Europe wird organisiert durch den Dachverband der europäischen Lebensmittelindustrie CIAA und in Deutschland unterstützt durch den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI).

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Dietrich Knorr, Fachgebiet Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik der Technischen Universität Berlin, Tel.: 030/314-71250, E-Mail: dietrich.knorr@tu-berlin.de oder Ramona Danz, E-Mail: ramona.danz@yahoo.de

Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
„EIN-Blick für Journalisten“ – Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter:
Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Virenforschung
13.01.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht International ausgezeichnet! Rittal gewinnt „Cooling Oscar“
20.10.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie