Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Isabel V. Hull mit dem Internationalen Forschungsförderpreis der Max Weber Stiftung ausgezeichnet

10.01.2014
Im Beisein der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Johanna Wanka, und des amerikanischen Generalkonsuls in München, William E. Moeller, hat die Historikerin Isabel V. Hull gestern Abend den Internationalen Forschungsförderpreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg entgegengenommen. Die feierliche Preisverleihung fand in der Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.

Der Präsident der Max Weber Stiftung, Heinz Duchhardt, übergab die Urkunde und erläuterte in seinem Grußwort die Konzeption des neuen Preises. Er zeichnet Persönlichkeiten aus, die in markanter und nachhaltiger Weise den internationalen wissenschaftlichen Austausch – insbesondere zwischen den Ländern und Regionen der Institute der Max Weber Stiftung und Deutschland – befördern.

Bundesministerin Johanna Wanka führte in ihrem Grußwort aus, dass die zehn weltweit tätigen Auslandsinstitute der Max Weber Stiftung, die das BMBF institutionell fördert, seit vielen Jahren zur internationalen Verständigung und Vernetzung beitragen. Die deutschen Auslandsinstitute fördern dadurch nicht nur die wissenschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch das Verständnis, die Offenheit und die Bereitschaft, gemeinsam die künftigen Herausforderungen der Globalisierung zu meistern.

Sie bezeichnete das Historische Kolleg als einen ganz besonderen Ort der wissenschaftlichen Arbeit. Es gewährt nationalen und internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Freiraum zum Nachdenken und Schreiben. Für die Erweiterung des eigenen Horizonts ist das genauso wichtig wie für die neuen Impulse, die davon für die gesamte Wissenschaftswelt ausgehen.

Die Münchner Historikerin Margit Szöllösi-Janze betonte in ihrer Laudatio: „Isabel Hulls Publikationen zeigen, wie innovativ deutsche Geschichte des 18. und des ‚langen’ 19. Jahrhunderts geschrieben werden kann, wenn man neue, konsequent aus der archivgestützten Forschung entwickelte Fragen an sie richtet, dies aber vor dem Hintergrund der konzeptionellen Fortentwicklung des Fachs, vor allem aber der eigenen Arbeiten tut. Und ihre Publikationen zeigen auch, wie in ihnen die deutsche und die angloamerikanische Geschichtswissenschaft miteinander in Dialog treten, wie produktiv sich die Geschichtskulturen in der konkreten historischen Forschung verbinden.“

Die Preisträgerin, Isabel V. Hull, ist John Stambaugh Professor of History an der Cornell University in Ithaca, USA. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis ist mit der Einladung zu einem Forschungsaufenthalt und der Durchführung eines internationalen Kolloquiums verbunden, das zum "Völkerrecht im Ersten Weltkrieg" vom 12. bis 14. Februar 2014 am Historischen Kolleg in München durchgeführt wird.

Gesche Schifferdecker | idw
Weitere Informationen:
http://www.maxweberstiftung.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften