Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IP-Management Award 2011

15.04.2011
Mit nur einem Punkt Vorsprung errang das Familienunternehmen Karl Storz Endoskope aus Tuttlingen die vom Fraunhofer IAO jährlich ausgeschriebene Auszeichnung für hervorragendes IP-Management. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Messe »Patente 2011« am 21. März statt.

Gewinner überzeugte auf den Gebieten Patentierung, Marken- und Design-Politik

Mehr als 50 Unternehmen kämpften dieses Jahr um den begehrten IP-Management-Award 2011 des Fraunhofer IAO. Nur die innovativsten davon kamen in die engere Auswahl der Jury. Ausschlaggebend für die Bewertung waren sowohl die Qualität des IP-Managements als auch die Wirkung konkreter IP-Maßnahmen innerhalb der letzten fünf bis acht Jahre.

Die besten Kandidaten mussten Fragen zu Themen rund um ihr IP-Management beantworten: vom Überwachungs- und Verteidigungssystem, über Forschungs-Netzwerke, Erfindungsbewertungs- und Evaluierungssysteme, die Einbindung der IP- in die Firmenpolitik bis hin zur Rolle von IP bei der Entwicklung des Geschäfts. Um die Kenntnisse über das Unternehmen weiter zu vertiefen, führte die Jury darüber hinaus Interviews mit den jeweiligen IP-Leitern. Die Sieger überzeugten allesamt durch ihr hervorragendes IP-Management und wiesen nur geringfügige Schwächen auf.

Mit der Firma Karl Storz Endoskope setzte sich ein Familienunternehmen aus Tuttlingen durch, das im Gebiet der medizinischen Operationstechnik jahrzehntelang bei vielen Geräten den »Goldstandard« vorgab. Gezwungen durch die starke Konkurrenz »im Ländle« verstärkte Storz in den letzten Jahren seine Anstrengungen auf den Gebieten der Patentierung sowie der Marken- und Design-Politik und kaufte im »Patentmarkt « unternehmensrelevante Technologien zu. Aufgrund dieser und anderer guter Erfahrungen mit zugekauften Technologien prüft Storz laufend von außen angebotene Neuigkeiten und kooperiert europaweit mit vielen Universitäten und ihren Kliniken.

Der zweite Platz ging an die Firma Multivac, einem Spezialisten für Verpackungslösungen und -maschinen, der eine Strategie zur aktiven Förderung der Erfinder und Entwickler in den eigenen Betrieben entwickelt hat. Den dritten Platz sicherte sich die internationale Unternehmensgruppe Miba aus Österreich, die zwar nur ein rundes Dutzend von Anmeldungen jährlich tätigt, diese aber durch ihre regelmäßige »Patentrunde« evaluiert und veredelt.

Die Jury setzte sich zusammen aus dem Leiter der Informationsdienste für die Öffentlichkeit des DPMA, Hubert Rothe, dem bekannten Autor und Patentanwalt Prof. Helge Cohausz sowie dem ehemaligen Leiter des Bosch-Patentwesens Herrn Dr. Bertram Huber und drei Fraunhofer IP-Experten. Die Preisverleihung durch das Team der Juroren fand am 21. März auf der Messe »Patente 2011« in München statt.

Ansprechpartner
Truong Le
Innovationsmanagement
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2108
EMail truong.le@iao.fraunofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunofer.de

Weitere Berichte zu: Endoskop IAO IP-Management Merit Award Preisverleihung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie