Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2009 für die Industriekooperation RheinAhrCampus Remagen

19.11.2009
Prof. Dr. Peter Kohns, Professor für Optik und Lasertechnik im Fachbereich Mathematik und Technik am RheinAhrCampus in Remagen, und das rheinland-pfälzische Unternehmen Mineralmahlwerk Westerwald erhalten für ein Kooperationsprojekt im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung des Innovationspreises Rheinland-Pfalz den Preis in der Kategorie "Erfolgreichste Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft".

Mit dem Innovationspreis honoriert das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau jährlich besonders innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Anerkennung ihrer Leistungen und ihres Einsatzes für wegweisende Produkte in der Wirtschaft des Landes.

Prämiert wurde die Entwicklung eines laserbasierten Sortierverfahrens für Steine unterschiedlicher Art, die beim Abbruch von Gebäuden, Hochöfen ö.a. anfallen. Ziel der Sortierung ist die Wiederverwertung der Steine.

Die Trennung des Materials erfolgte bisher manuell. Durch das neuentwickelte Trennungsverfahren, welches auf der laserinduzierten Breakdown-Spektroskopie (LIBS) basiert, kann nun ein schnelles, automatisiertes Sortierverfahren eingesetzt werden, das zudem ohne Probenvorbereitung auskommt. Insbesondere bei Recyclinganwendungen ist das Verfahren von großer positiver Auswirkung auf die Umwelt, ohne selbst umweltbelastend zu sein. Durch die Sortierung der Steine kann der Anteil an zu deponierendem Material deutlich gesenkt werden.

Die Entwicklung des laserbasierenden Verfahrens wurde von Prof. Dr. Peter Kohns am RheinAhrCampus durchgeführt und vom Unternehmen Mineralmahlwerk Westerwald intensiv unterstützt. Die Fortsetzung der Kooperation von RheinAhrCampus und Mineralmahlwerk Westerwald in einem anderen Projekt mit ähnlicher Zielsetzung ist beabsichtigt. Dieses soll in der Arbeitsgruppe der Professoren Dr. Peter Kohns und Dr. Georg Ankerhold mit mehreren Bachelor- und Masterstudenten des Studiengangs "Optik und Lasertechnik" durchgeführt werden.

Bei der Auswahl der Preisträger des Innovationspreises Rheinland-Pfalz 2009 wurden von der Jury neben Innovationsgrad und Markttauglichkeit auch die unternehmerische Leistung und der wirtschaftliche Erfolg der Innovationen bewertet. Im Rahmen der Auszeichnung wird je ein Hauptpreis für mittelständische "Unternehmen" und für das "Handwerk" vergeben. Weitere Preise entfallen auf die Kategorien "Kooperation", "Innovative Dienstleistung" und "Industrie". Mit den Auszeichnungen soll die besondere Bedeutung technischer Entwicklungen von Produkten, Verfahren, Dienstleistungen oder neuen Konzepten hervorgehoben werden, die höchstens vor vier Jahren auf dem deutschen Markt eingeführt wurden oder unmittelbar vor der Markteinführung stehen.

Melanie Dargel-Feils | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-koblenz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise