Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochschule Osnabrück wieder erfolgreich beim internationalen Feldroboter-Wettbewerb

04.07.2014

Das autonome Navigieren auf dem Feld – unter dem Einfluss vieler Störgrößen – ist für einen Feldroboter bereits eine schwierige Aufgabe.

Dass er hierbei noch mit anderen Feldrobotern kommuniziert und seine Arbeit koordiniert, ist eine noch größere Herausforderung. Diese hat das studentische Field Robot Team der Hochschule Osnabrück beim International Field Robot Event 2014 erfolgreich gemeistert.


Der Osnabrücker Feldroboter „the great cornholio“ ist fertig. Jetzt steht noch die Feinjustierung der Algorithmen für die Sensoren an.

In Zusammenarbeit mit dem Team der Universität Siegen gewann das Field Robot Team unter Führung ihres Kapitäns Heiko Wilms den „Cooperative Task“ des diesjährigen Events. Darüber hinaus erreichte das Team den dritten Platz in der Gesamtwertung und verbesserte mit einem dritten Platz in der „Advanced Navigation“ und einem zweiten Platz in dem „Professional Task“ sogar seine guten Platzierungen aus dem Vorjahr.

Die verschiedenen Herausforderungen von Navigation über Unkrauterkennung (von Golfbällen) bis hin zu kreativen Ideen zur Unkrautvernichtung wurden in einem speziell angelegten Maisfeld absolviert. Organisiert von der Universität Hohenheim, fand das Field Robot Event in diesem Jahr parallel zu den Feldtagen der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Bernburg statt. Mit 23 Teams aus 10 europäischen Ländern war das Starterfeld groß und bot dem Fachpublikum der DLG-Feldtage einen spannenden Wettkampf.

Das Field Robot Team der Hochschule Osnabrück setzt sich aus acht Studierenden von Bachelor- und Masterstudiengängen der Elektrotechnik, Informatik und Mechatronik zusammen. Mit Michael Marino von der Drexel University in den USA war bereits zum zweiten Mal ein UAS7-Praktikant Mitglied des Teams. Die UAS7 sind ein Verbund der sieben größten Fachhochschulen Deutschlands, welcher diese auf internationaler Ebene repräsentiert und den wissenschaftlichen Austausch auf verschiedenen Ebenen fördert.

Das Field Robot Team der Hochschule Osnabrück nahm bereits zum 11. Mal am International Field Robot Event teil. Unter Anleitung von Prof. Dr. Arno Ruckelshausen und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Andreas Linz finden sich in jedem Jahr neue studentische Teams, die sich dieser Herausforderung und dem hohen zeitlichen Arbeitsaufwand stellen. Dabei erfahren die Teams für ihre Leistung auch immer wieder große Unterstützung aus der Wirtschaft. Die Firma AMAZONEN-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG fördert seit Jahren die Teams der Hochschule, auch die Firmen Electronic Assembly, Exsys, iotec, mayr und SICK unterstützten das Team in diesem Jahr.

Weitere Informationen zum Field Robot Team der Hochschule Osnabrück finden sie unter: www.ecs.hs-osnabrueck.de/teamfieldrobot.html

Wer an der Hochschule Osnabrück Elektrotechnik, Informatik und Mechatronik studierend möchte, kann sich noch bis zum 15. Juli bewerben. Nähere Informationen gibt es im Internet: www.ecs.hs-osnabrueck.de – Studium.

Lidia Uffmann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie