Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochschule Niederrhein erhält über drei Millionen Euro für die eHealth-Forschung

28.09.2015

Menschen und Maschinen vernetzen, um eine bessere medizinische Versorgung zu ermöglichen, und eine Entbürokratisierung des Gesundheitswesens durch smarte IT – das sind Ziele des eHealth Competence Centers an der Hochschule Niederrhein. In dem Wettbewerb „Gesundheit.NRW“ konnte es nun gleich drei Projekte erfolgreich platzieren und so über drei Millionen Euro an Forschungsmitteln einwerben.

Die insgesamt 15 Projekte aus den Themenfeldern „Verbesserung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung“, „Bedarfsgerechte Versorgung im Quartier“ und „Medizintechnische, telematische und telemedizinische Produkte und Dienstleistungen“ sollen das Gesundheits- und Pflegesystem im Sinne der Patienten weiter verbessern, so NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Insgesamt stehen dafür 36 Millionen Euro zur Verfügung.


Prof. Dr. Sylvia Thun

Die drei Projekte der Hochschule Niederrhein beschäftigen sich vor allem mit telematischen und telemedizinischen Anwendungen. Beim „Medikationsplan PLUS“ soll der bisher bundesweit existierende Medikationsplan – dem Patienten und Ärzte verschriebene Präparate und Hinweise zu deren Einnahme entnehmen können – hinsichtlich Lesbarkeit, Verständlichkeit und Praktikabilität optimiert werden. Und zwar aus Sicht der Patienten.

Zudem soll die bisherige papiergebundene Variante in eine elektronische Version überführt werden. „Die Sicherheit bei der Therapie mit Arzneimitteln wird so erhöht, Fehlmedikationen und riskante Wechselwirkungen minimiert“, sagt Prof. Dr. Sylvia Thun, Direktorin des eHealth Competence Centers an der Hochschule Niederrhein.

Ein weiteres Projekt, mit dem sich die Hochschule Niederrhein unter 62 Bewerbern durchsetzen konnte, ist eVent@home. „Es soll die Situation von Patienten verbessern, die künstlich beatmet werden müssen, aber zu Hause leben“, so Sylvia Thun. Die Versorgung der so genannten Heimbeatmungspatienten kann durch moderne eHealth-Anwendungen auf eine neue Art dokumentiert und Probleme rechtzeitig erkannt werden.

Auch am Projekt FALKO.NRW ist die Hochschule Niederrhein beteiligt. Es legt die Grundlage, um eHealth überhaupt praktizieren zu können: ein landesweites Netzwerk zur interoperablen telemedizinischen Falldatenkommunikation in NRW.

„Die Gesundheitswirtschaft ist der größte und vielfältigste Wertschöpfungs- und Beschäftigungsbereich in NRW und erhält durch den Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW weitere starke Impulse“, betont Ministerin Barbara Steffens die Wichtigkeit solch innovativer Forschungsprojekte.

Pressekontakt: Dr. Christian Sonntag, Referat Hochschulkommunikation der Hochschule Niederrhein: Tel.: 02151 822 3610; E-Mail: christian.sonntag@hs-niederrhein.de

Dr. Christian Sonntag | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.hs-niederrhein.de/

Weitere Berichte zu: Netzwerk Quartier Sciences eHealth elektronische Version

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Fraunhofer HHI erhält AIS Technology Innovation Award 2018 für 3D Human Body Reconstruction
17.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics