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HEXAL-Förderpreis für Untersuchungen zur frühzeitigen Diagnostik der akuten Nierenschädigung

13.03.2012
Mit dem HEXAL-Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs 2011 wurde Privatdozent Dr. Michael Haase, Oberarzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie Magdeburg, ausgezeichnet.

Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Stifter, HEXAL, würdigen mit dieser Anerkennung Forschungsvorhaben von herausragender klinischer Bedeutung und großer Interdisziplinarität. Die Anerkennung soll Nachwuchswissenschaftler motivieren und bei ihrer wissenschaftlichen Orientierung unterstützen. Seit 1997 wird dieser mit 10.000 Euro dotierte Forschungspreis jährlich vergeben. Die Verleihung des HEXAL-Förderpreises 2011 fand am 12. März 2012 statt

Der aktuelle Forschungsschwerpunkt des Preisträgers PD Dr. Haase ist auf das klinisch hochrelevante Thema der akuten Nierenschädigung und deren frühzeitige Diagnostik gerichtet. In den vergangenen Jahren wurden neue Nachweisverfahren entwickelt, um Schädigungen der Niere frühzeitig bestimmen zu können. Dr. Haase und seine Arbeitsgruppe wiesen den Nutzen dieser Schädigungsmarker zur Vorhersage eines akuten Nierenfunktionsversagens nach.

Das Konzept und die Definition für die akute Nierenschädigung wurden auch aufgrund seiner Publikationen überarbeitet. Die Ergebnisse können weiterhin zu einer frühen Einleitung von Therapien genutzt werden und bei Patienten mit einem hohen Risiko für eine akute Nierenschädigung die Prognose verbessern.

Zur Person: Privatdozent Dr. med. Michael Haase, Jahrgang 1976, studierte Medizin an der Humboldt-Universität Berlin. Nach der ärztlichen Approbation nahm der gebürtige Potsdamer eine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Charité Universitätsmedizin Berlin auf und arbeitete in den Folgejahren in den Bereichen Nephrologie, Immunologie und Internistische Intensivmedizin. Von 2005 bis 2007 war er als Postdoc im Rahmen eines Forschungsstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung im Austin Hospital in Melbourne, Australien, tätig. Seit 2010 ist er Facharzt für Innere Medizin.

Neben seiner klinischen Arbeit an der Universitätsklinik Magdeburg leitet er die Arbeitsgruppe „Prävention und Prädiktion des akuten Nierenversagens“. Der 35-jährige Wissenschaftler kann bereits auf ein umfangreiches Publikationsverzeichnis mit hochrangigen Veröffentlichungen verweisen.

Kornelia Suske | idw
Weitere Informationen:
http://www.med.uni-magdeburg.de/

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