Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Glas, viele Ideen - Gewinner des SCHOTT-Rohrglas Ideenwettbewerbs ausgezeichnet

07.09.2011
Die Gewinner des SCHOTT-Rohrglas Ideenwettbewerbs stehen fest: Den ersten Platz belegt Thomas E. Miller aus Illinois, USA, mit seiner Idee, eckige Glasrohre für vielseitig einsetzbare Sonnenschutzelemente zu verwenden. Er ging aus einem Feld mit über 500 eingereichten Ideen als Sieger hervor.

Insgesamt waren knapp 800 Teilnehmer aus 68 Ländern dem Aufruf der SCHOTT-Rohrglas GmbH gefolgt, Vorschläge für Einsatzmöglichkeiten des eckigen Glasrohrs der Marke CONTURAX® Pro zu liefern. Die sieben Bestplatzierten wurden heute in Mainz im Rahmen einer Preisverleihung ausgezeichnet.

Hohe Resonanz
Über einen Zeitraum von acht Wochen erstreckte sich der SCHOTT-Rohrglas Ideenwettbewerb, der im Internet auf der Plattform www.innovationskraftwerk.de stattfand. Gemäß dem Prinzip „Open Innovation“, das erste Projekt dieser Art bei SCHOTT, wurde die breite Öffentlichkeit dazu aufgerufen, Ideen zu neuen Anwendungen und Märkten für eckige Glasrohre des Typs CONTURAX® Pro einzureichen.

„Das Thema Innovation ist für uns als internationaler Technologiekonzern von zentraler Bedeutung. Dabei ist es wichtig, offen für Neues zu sein. Für den Ideenwettbewerb der SCHOTT-Rohrglas GmbH haben wir deshalb bewusst den Innovationsprozess geöffnet und der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich aktiv an der Ideenfindung zu beteiligen“, so Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG. „Gleichzeitig haben wir mit diesem Projekt eine weitere Innovation, nämlich das Entstehen einer neuen Plattform für Open Innovation, mit vorangetrieben und sind damit in doppelter Hinsicht einen neuen Weg gegangen.“

Eckige Vielfalt
Dreieckig, quadratisch, rechteckig, fünfeckig oder mehr – so vielfältig wie das von SCHOTT gefertigte Glasrohr CONTURAX® Pro fielen auch die im Rahmen des Ideenwettbewerbs eingereichten Vorschläge aus. Bereits unter den ersten sieben Plätzen finden sich sowohl Ideen für Bereiche wie Architektur, Design und Beleuchtung als auch Ansätze für Felder wie Wissenschaft und Verkehrssicherheit.
„Wir haben die eingereichten Ideen nach Kriterien wie Kundennutzen, technische Umsetzbarkeit oder Marktpotenzial bewertet“, erklärt Dr. Nikolaos Katsikis, Director Business Development, SCHOTT-Rohrglas GmbH. „Darüber hinaus haben wir damit begonnen, erste Ideen gemeinsam mit Partnerunternehmen zu realisieren, die bereits in den jeweiligen Anwendungsbereichen tätig sind.

Im Anschluss an die heutige Preisverleihung in Mainz wurde zudem der Startschuss für die neue bundesweite Open Innovation Plattform „Innovationskraftwerk“ (http://www.innovationskraftwerk.de) gegeben. Auf Initiative von „Deutschland – Land der Ideen“ und inno-focus businessconsulting schließen sich erstmals Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um gemeinsam ihre Innovationsprozesse zu öffnen.

Bild: Im Rahmen einer Preisverleihung bei SCHOTT in Mainz wurden
heute die Gewinner des SCHOTT-Rohrglas Ideenwettbewerbs ausgezeichnet. Bildquelle: SCHOTT

SCHOTT-Rohrglas GmbH in Mitterteich ist eine Tochtergesellschaft des SCHOTT Konzerns mit Hauptsitz in Mainz.

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit mehr als 125 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. Mit vielen seiner Produkte ist SCHOTT weltweit führend. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Solarenergie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Transportation und Architektur. Das Unternehmen hat den klaren Anspruch, mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen zum Erfolg seiner Kunden beizutragen und SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu machen. SCHOTT bekennt sich zum nachhaltigen Wirtschaften und setzt sich bewusst für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ein. In über 40 Ländern ist der SCHOTT Konzern mit Produktions- und Vertriebsstätten kundennah vertreten. Rund 17.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Weltumsatz von rund 2,9 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Kontakt:
SCHOTT AG
Sabrina Winter
PR Manager
Telefon: +49 (0) 6131 / 66-2458
Fax: +49 (0) 3641 / 2888-9141
E-Mail: sabrina.winter@schott.com

Sabrina Winter | SCHOTT AG
Weitere Informationen:
http://www.schott.com
http://www.innovationskraftwerk.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Dr. Philipp Schommers erhält Förderpreis für Klinische Infektionsforschung
16.10.2017 | Uniklinik Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie wirksam sind Haftvermittler? Fraunhofer nutzt Flüssigkeitschromatographie zur Charakterisierung

17.10.2017 | Materialwissenschaften

Mikroben hinterlassen "Fingerabdrücke" auf Mars-Gestein

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vorhersagen bestätigt: Schwere Elemente bei Neutronensternverschmelzungen nachgewiesen

17.10.2017 | Physik Astronomie