Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesellschaft für Informatik zeichnet Juniorfellows aus

24.07.2013
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) zeichnet in diesem Jahr zum ersten Mal sieben herausragende Nachwuchswissenschaftler als Juniorfellows aus.

Die GI bietet den Junior-Fellows einen Rahmen, eigenverantwortlich Ideen zur Gestaltung der Informatik in Wissenschaft und Gesellschaft zu entwickeln und umzusetzen. Damit haben die Junior-Fellows die Gelegenheit, in die GI hineinzuwirken und mit national und international renommierten Informatikerinnen und Informatikern in Kontakt zu kommen. Sie beraten Vorstand und Präsidium und nehmen damit maßgeblich Einfluss auf die Ausrichtung der GI.

Burkhard Monien, Initiator des Programms: "Wir freuen uns, herausragende junge Leute als GI-Juniorfellows auszeichnen zu dürfen. Die von den Ausgewählten bisher erbrachten Leistungen lassen uns erwarten, dass sie den fachlich übergreifenden Austausch suchen und wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der GI und der Informatik geben werden."

Die Auszeichnung findet auf der GI-Jahrestagung INFORMATIK 2013 am 18. September um 12:00 Uhr in Koblenz statt. In diesem Jahr werden sieben Personen ausgezeichnet:

... mehr zu:
»Informatiker »Juniorfellows

• Rainer Gemulla leitet die Nachwuchsgruppe "Scalable Management of Uncertain Data" am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken. Seine Forschung fokussiert sich auf Fragestellung bzgl. der Verarbeitung großer, komplexer und potenziell unvollständiger Datenmengen und wurde mehrfach international ausgezeichnet.

• Agnes Koschmider forscht am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Postdoc in den Bereichen Geschäftsprozessmanagement und Mashup Engineering. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit am KIT berät sie internationale Konzerne und mittelständische Unternehmen bei strategischen IT-Themen. Sie ist Mitinitiatorin des GI-Studierendenwettbewerbs informatiCup.

• Wim Martens kommt ursprünglich aus Belgien und lebt seit 2006 mit seiner Familie in Deutschland. Er leitet eine Forschungsgruppe an der Universität Bayreuth, die sich u.a. mit Web-Standards und wie man diese verbessern kann, beschäftigt.

• Björn Scheuermann leitet den Lehrstuhl für Technische Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er forscht und lehrt in den Gebieten Kommunikationsnetze, IT-Sicherheit/Technischer Datenschutz und digitale Schaltkreise.

• Johannes Schöning forscht und lehrt als Professor an der Universität Hasselt in Belgien auf dem Gebiet der "Mensch-Computer Interaktion". Er beschäftigt sich damit, neue Benutzerschnittstellen zu gestalten und zu implementieren, die es Benutzern ermöglichen ihre Aufgaben mit Hilfe von räumlichen Informationen auf intuitive und einfache Art und Weise zu lösen. Des Weiteren engagiert sich Herr Schöning in verschiedenen Initiativen (wie z.B. GI@School), die sich das Ziel gesetzt haben, universitäres Wissen an Schüler zu vermitteln.

• Dominik Schultes ist Professor für Informatik mit den Schwerpunkten Webentwicklung und Mobile Anwendungen an der Technischen Hochschule Mittelhessen am Standort Friedberg. Nach seinem Studium der Informatik an den Universitäten Kaiserslautern, Saarbrücken und Auckland (Neuseeland) promovierte er an der Universität Karlsruhe (TH) zum Thema "Route Planning in Road Networks" und arbeitete anschließend mehrere Jahre als Senior-Software-Ingenieur und Projektleiter beim IT-Dienstleister Capgemini, wo er unter anderem an großen Web-Projekten für das Zweite Deutsche Fernsehen mitwirkte.

• Katharina Zweig ist theoretische Informatikerin, die effiziente Methoden entwickelt, um in Daten aus der Biologie, Physik, Psychologie und Wirtschaft nach statistisch signifikanten Mustern zu suchen, und beispielsweise zur Entdeckung von krebsmedizinisch wirksamen Molekülen geführt haben. Als Studiengangsleiterin des deutschlandweit einzigartigen "Sozioinformatik"-Studiengangs an der TU Kaiserslautern ist sie daneben besonders an der Modellierung und Analyse der Interaktion von Gesellschaft und IT-Systemen interessiert.

Näheres zum Juniorfellowship der GI finden Sie unter: http://www.gi.de/wir-ueber-uns/personen/junior-fellowship.html.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft zur Förderung der Informatik in all ihren Aspekten und Belangen. Gegründet im Jahr 1969 ist die GI mit ihren heute rund 20.000 Mitgliedern die größte Vertretung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum. Die Mitglieder der GI kommen aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Lehre und Forschung.

Cornelia Winter, 0228-302147, cornelia.winter@gi.de

Cornelia Winter | idw
Weitere Informationen:
http://www.gi.de
http://www.gi.de/wir-ueber-uns/personen/junior-fellowship.html

Weitere Berichte zu: Informatiker Juniorfellows

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext
20.07.2017 | Hochschule RheinMain

nachricht MOLLICool - Mobile thermoelektrische Kühlbandage ausgezeichnet
19.07.2017 | NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie