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„Friedrich-Edding-Preis“ für Berufsbildungsforschung ausgelobt

15.02.2012
Ausgezeichnet werden die besten Dissertationen

Erstmals verleiht die Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) den „Friedrich-Edding-Preis“ für Berufsbildungsforschung. Mit dem Preis werden künftig alle zwei Jahre herausragende Dissertationen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen ausgezeichnet, die sich mit Fragen der Berufsbildung beschäftigen.

Das Forschungsnetzwerk will mit dem „Friedrich-Edding-Preis“ einen Beitrag zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses leisten. Die Dissertationen sollen einen Bezug zu praktischen Anwendungen aufweisen, unterschiedliche disziplinäre Ansätze integrieren und dürfen nicht älter als zwei Jahre sein.

Es können sowohl Arbeiten mit einem theorieorientierten als auch mit einem empirischen Schwerpunkt eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2012. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer wissenschaftlichen Fachtagung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) im Herbst 2012 statt.

Die eingereichten Dissertationen werden von einer unabhängigen Jury beurteilt, der folgende Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen angehören:

• Prof. Dr. Karin Büchter (Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg)
• Prof. Dr. Dieter Euler (Universität St. Gallen)
• Prof. Dr. Reinhold Nickolaus (Universität Stuttgart)
• Prof. Dr. Peter F. E. Sloane (Universität Paderborn)
• Prof. Dr. Heike Solga (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)
• Prof. Dr. Susanne Weber (Ludwig-Maximilians-Universität München)
• Prof. Dr. Stefan Wolter (Universität Bern)
Die AG BFN wurde 1991 gegründet. Sie ist ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Hochschulen sowie aus öffentlichen und privaten Institutionen, die Beiträge zur Berufsbildungsforschung aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen leisten. Ziel ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu verbessern, den Austausch von Forschungsergebnissen, Meinungen und Erfahrungen zu unterstützen und relevante Forschungsfelder zu identifizieren. Der AG BFN gehören an:

• die Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften,
• verschiedene Forschungsinstitute in privater und öffentlicher Trägerschaft,
• Institutionen der Länder, die für den Bereich der berufsbildenden Schulen verantwortlich sind,
• das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit sowie
• das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Benannt ist der neu ausgelobte Preis nach Friedrich Edding (1909 – 2002), dem langjährigen Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Professor für Bildungsökonomie an der Technischen Universität in Berlin.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen stehen auf der Internetseite der AG BFN unter http://www.agbfn.de zur Verfügung.
Die Bewerbungen sind einzureichen bei:

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
z. Hd. Dr. Christina Widera
Stichwort „Friedrich-Edding-Preis“
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
E-Mail: widera@bibb.de

Andreas Pieper | idw
Weitere Informationen:
http://www.agbfn.de
http://www.bibb.de

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