Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung zu Schrottsammeln und Rohstoffen im Weltall

20.07.2015

Die Wissenschaftlerinnen Graciela Gonzaléz Peytaví Susanne Peters und Alena Probst der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik erhalten den „Zonta International Amelia Earhart Fellowship Award 2015“.

Der "Amelia Earhart Fellowship Award" wird seit 1938 für Forschungsarbeiten, die einen direkten Bezug zur Luft- und Raumfahrt haben, vergeben. Jährlich erhalten ihn nur 35 herausragende Wissenschaftlerinnen im Bereich der Luft- und Raumfahrt weltweit.

Umso bemerkenswerter ist es, dass gleich drei Wissenschaftlerinnen der Universität der Bundeswehr München unter den diesjährigen Preisträgerinnen sind. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen“, so Prof. Eissfeller und Prof. Förstner, „es zeigt uns, mit welch hoher Qualität sie ihre Forschung betreiben“.

Drei spannende Projekte

Graciela Gonzaléz Peytaví arbeitet im Rahmen eines DLR Projekts im Institut von Prof. Bernd Eissfeller an der Entwicklung autonomer Navigationskonzepte für eine Asteroid Lander Mission. Sie betrachtet hierbei sowohl den Anflug als auch die Landung. Die bordautonome Navigation ist für solche Missionen essentiell, da eine direkte Steuerung vom Boden aus nicht möglich ist.

Susanne Peters beschäftigt sich im Rahmen eines von der Helmholtz-Gesellschaft geförderten Projekts im Institut von Prof. Roger Förstner mit der aktiven Rückführung von Weltraummüll, der eine Gefahr für Satelliten und Raumstationen darstellt. Sie widmet sich insbesondere dem Missionsentwurf und der Frage, wie die Annährungsphase an den Weltraummüll sicher gestaltet werden kann.

Alena Probst untersucht im Rahmen eines DLR-Projektes ebenfalls im Institut von Prof. Förstner zur Weiterentwicklung der Autonomie auf Raumfahrzeugen die Möglichkeiten, Rohstoffe im All abzubauen. Dabei liegt der Fokus auf Erreichbarkeitsanalysen von Asteroiden im Rahmen einer Mission, die mehrere dieser Objekte nacheinander anfliegen und untersuchen soll.

Pionierin der Luftfahrt

Die jungen Wissenschaftlerinnen erhalten mit dem Preis eine gute Unterstützung, um ihre Promotion oder einen vergleichbaren wissenschaftlichen Grad umzusetzen. Das Stipendium ist mit 10.000 US-Dollar dotiert.

Der Preis wurde in Erinnerung an die Luftfahrtpionierin und das Zonta-Mitglied Amelia Earhart ins Leben gerufen, die 1937 bei der letzten Etappe ihrem Flug um die Erde verschollen ist. Amelia Earhart, geboren am 24. Juli 1897 in Atchinson/Kansas, war unter anderem die erste Frau, die den Atlantik überflog, einen transkontinentalen Flug unternahm und das "US Distinguished Flying Cross" erhielt. (Text Achim Vogel)

Pressekontakt:

Michael Brauns
Pressesprecher
Tel.: 089/6004-2004
Fax: 089/6004-2009
Mail: michael.brauns@unibw.de

Michael Brauns | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.unibw.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht CES Innovation Award für kombinierte Blick- und Spracheingabe im Auto
23.01.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics