Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung zu Flugrobotern auf Konferenz in Magdeburg ausgezeichnet

13.05.2014

Im Labor „Mobile Systeme“ am Wernigeröder Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz wird seit mehreren Jahren erfolgreich zum Einsatz von Flugrobotern geforscht.

Ende April wurden die Ergebnisse der von Prof. Dr. Frieder Stolzenburg geleiteten Arbeitsgruppe auf der 15. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz in Magdeburg mit einem 3. Platz gewürdigt.

Der vom Projektmitarbeiter Matthias Marks präsentierte Beitrag „Komplexe Sensorik an Multikoptern“ trat in der Kategorie „Bester Vortrag“ gegen 47 Mitbewerber an.

Die Harzer Wissenschaftler lieferten einen Überblick über aktuelle Forschungsthemen im Bereich der mobilen Datenerfassung mit sogenannten Multikoptern, d.h. Flugrobotern mit drei, vier oder mehr Propellern.

„Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den verschiedenen Sensoren, die während eines Fluges zum Einsatz kommen. Zu diesen Sensoren zählen GPS-, Lage- und Beschleunigungssensoren sowie verschiedene Digital- und Wärmebildkameras“, erklärt Stolzenburg, Hochschullehrer für Wissensbasierte Systeme an der Hochschule Harz.

Mögliche Einsatzgebiete für Multikopter mit dieser Ausstattung sind in der Land- und Forstwirtschaft, der Archäologie und der Baustellenüberwachung zu finden.

Diese und weitere Anwendungen werden im Labor „Mobile Systeme“ in mehreren Forschungsprojekten, die gemeinsam mit regionalen Unternehmenspartnern durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert werden, betrachtet.

Insgesamt trafen sich am 24. April 2014 mehr als 100 Nachwuchswissenschaftler an der Hochschule Magdeburg-Stendal zur 15. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz (NWK) mitteldeutscher Fachhochschulen.

Die Teilnehmer aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern behandelten und diskutierten im Rahmen von 48 wissenschaftlichen Vorträgen und 68 Poster-Präsentationen ihre Themen und nutzten die NWK als Plattform zum gegenseitigen Austausch.

Ziel der Veranstaltung war es, jungen Forschern, Promovenden und herausragenden Absolventen an ost- und mitteldeutschen Fachhochschulen ein Podium zur Vorstellung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten zu bieten. Nächster Austragungsort ist im kommenden Jahr erstmals Berlin.

Weiterführende Informationen zum Labor „Mobile Systeme“ an der Hochschule Harz und dem dortigen Einsatz der Multikopter sind unter http://labmobsys.hs-harz.de zu finden.

Weitere Informationen:

http://labmobsys.hs-harz.de

Andreas Schneider | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht „Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges
26.06.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Hochschule Karlsruhe: mit speichenlosem Fahrrad Kreativwettbewerb gewonnen
26.06.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie