Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung für Reformen

20.01.2010
WZB schreibt hochdotierten A.SK Social Science Award 2011 aus

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zeichnet drei Nachwuchsforscher mit dem Fellowship der A.SK Academic Prize Foundation aus. Mit den Stipendien werden promovierte Wissenschaftler gefördert, die einen wichtigen Beitrag zu Fragen politischer und sozialer Reformen leisten.

Arolda Elbasani, Juan J. Fernandez und Alexander Petring erhalten das mit je 48.000 Euro dotierte Stipendium für ihre ausgezeichneten Dissertationen. Die Fellows werden die Mittel des Stipendiums für ihre weitere Forschungsarbeit einsetzen und zeitweise am WZB arbeiten.

Zum dritten Mal schreibt das WZB außerdem den A.SK Social Science Award aus. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Ausgezeichnet wurden 2007 der britische Ökonom Sir Anthony Atkinson und 2009 die amerikanische Philosophin Martha C. Nussbaum. Bis Mitte April können Nominierungen eingereicht werden (www.wzb.eu/aktuell/). Gestiftet werden die Fellowships und der Social Science Award vom chinesischen Unternehmerpaar Angela und Shu Kai Chan. Der Award gehört zu den höchstdotierten internationalen Auszeichnungen in den Sozialwissenschaften. Die Preis-träger und die A.SK-Fellows werden von einer international besetzten Jury unter Vorsitz des Bielefelder Wirtschaftshistorikers Werner Abelshauser ausgewählt.

Kurzbiographien

Arolda Elbasani ist seit Oktober 2009 Gastdozentin im Masterprogramm "International Affairs" an der New York University / Empire State College Tirana (Albanien). Davor war sie Post-Doctoral Fellow an der Freien Universität Berlin. Ihre Doktorarbeit über öffentliche Verwaltung und Politik im postkommunistischen Albanien hat sie 2007 am Europäischen Hochschulinstitut (EHI) Florenz abgeschlossen.

Juan J. Fernandez ist Research Assistent im Fachbereich Soziologie der University of California at Berkeley und seit September 2009 Post-Doctoral Fellow am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Im Juni 2009 hat er seine Dissertation über Rentenprobleme in hochentwickelten Sozialstaaten fertiggestellt.

Alexander Petring ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Demokratieforschung am WZB. Für seine Dissertation über die Reformtätigkeit von Wohlfahrtsstaaten erhielt er neben dem A.SK-Fellowship auch den Nachwuchspreis der Leibniz-Gemeinschaft in der Kategorie Geistes- und Sozialwissenschaften.

Weitere Informationen:
Sebastian Chávez Wurm, Tel.: 030-25491-535, E-Mail: a.sk@wzb.eu,
Dr. Paul Stoop, Informations- und Kommunikationsreferat, Tel.: 030-25491-509,
E-Mail: paul.stoop@wzb.eu

Dr. Paul Stoop | idw
Weitere Informationen:
http://www.wzb.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Cybersicherheit für die Bahn von morgen

24.03.2017 | Informationstechnologie

Schnell und einfach: Edge Datacenter fürs Internet of Things

24.03.2017 | CeBIT 2017

Designer-Proteine falten DNA

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie