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Forschen für heimische Wildtiere lohnt sich!

25.02.2013
Die Deutsche Wildtier Stiftung vergibt den mit 50 000 Euro dotierten Forschungspreis 2013

Forschung in Deutschland konzentriert sich zu einem nicht unwesentlichen Teil auf Forschungszweige aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Industrie. Forschung rund um heimische Wildtiere hat in Deutschland dagegen Seltenheitswert. Stipendien werden in diesem Bereich nur selten vergeben.

Die Deutsche Wildtier Stiftung wirkt diesem Trend entgegen. Sie will Nachwuchsforscher in diesem Bereich unterstützen und vergibt alle zwei Jahre den mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis. Gefördert wird ein herausragendes wissenschaftliches Vorhaben, das das Wissen oder den Umgang mit Wildtieren im dichtbesiedelten und naturarmen Mitteleuropa deutlich voranbringt.

Die letzte Preisträgerin, Dr. Stefanie Monecke, erforscht das Leben eines der seltensten Säugetiere in Deutschland: dem Feldhamster. Der niedliche Nager lebt auf Getreidefeldern, wo er es in Zeiten des Maisbooms und erhöhtem Pestizideinsatzes sehr schwer hat. „Es ist viel zu spät aufgefallen, dass es beim Feldhamster seit langem um das nackte Überleben der gesamten Art geht“, sagt die Biologin Dr. Monecke.

„Leider wurde die Wichtigkeit der Forschung rund um den Feldhamster lange übersehen. Die Deutsche Wildtier Stiftung übernahm mit der Vergabe des Preises eine Vorreiterrolle.“ Weltweit gibt es nur fünf Forschungsgruppen, die sich mit Feldhamstern befassen. „Es mangelte einfach an Fördergeldern für langfristige Studien“, erläutert die Forscherin.

2013 stehen auch wieder wildbiologische Forschungen und Arbeiten zu einheimischen Wildtieren im Fokus. Doch nicht nur Biologen sind angesprochen: Arbeiten aus den Fachbereichen Jura, Geschichtswissenschaft, Philosophie und Sozialwissenschaften, die das Thema „Mensch und Wildtier“ behandeln, können ebenfalls eingereicht werden.

Der Forschungspreis wird in Form eines Stipendiums bewilligt und soll dem Preisträger die Verwirklichung seiner wissenschaftlichen Arbeit erleichtern. Über die Vergabe entscheidet eine von der Deutschen Wildtier Stiftung unabhängige Jury renommierter Fachwissenschaftler.

Bewerbungen nimmt die Deutsche Wildtier Stiftung unter Forschungspreis@DeWiSt.de bis zum 3. Mai 2013 entgegen.

Pressekontakt
Eva Goris, Pressesprecherin,
Billbrookdeich 216, 22113 Hamburg,
Telefon 040 73339-1874,
.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de

Eva Goris | Deutsche Wildtier Stiftung
Weitere Informationen:
http://www.DeutscheWildtierStiftung.de

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