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Förderwettbewerb Forschungsinfrastrukturen NRW startet in die zweite Runde

28.12.2016

Bewerbungen können bis zum 31. März 2017 eingereicht werden

Mit der Förderinitiative „Forschungsinfrastrukturen NRW“ unterstützt das Land Hochschulen und Unternehmen, ihre Potenziale in den Bereichen Forschung und Innovation stärker an der Umsetzung zu orientieren. So können bestehende Forschungsinfrastrukturen durch Modernisierung, Ausbau und Erweiterung gestärkt oder Kompetenzzentren mit strategischer überregionaler Bedeutung geschaffen werden.

„Exzellente Forschungsinfrastrukturen sind für die Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts NRW entscheidend. Sie sind die Grundlage für bahnbrechende Forschung und Entwicklung. Sie sind auch ein Grund, dass Fachleute aus der ganzen Welt nach NRW kommen, um hier zu forschen“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Das Förderprogramm wurde Anfang 2016 vom Wissenschaftsministerium in Zusammenarbeit mit den NRW-Ministerien für Wirtschaft, Bauen, Gesundheit und Umwelt ins Leben gerufen. Nach dem erfolgreichen ersten Durchgang startet „Forschungsinfrastrukturen NRW“ nun in die zweite Runde. Die Abgabefrist ist der 31. März 2017.

Gefördert werden Forschungsinfrastrukturen wie Geräte und Anlagen, Vorhaben im Bereich Forschung und Entwicklung (darunter auch Personal) sowie im Ausnahmefall Baumaßnahmen. In den insgesamt fünf Wettbewerbsrunden stehen bis zu 200 Millionen Euro zur Verfügung. Neben einer möglichen Förderung durch Landesmittel und einem Ei-genanteil der Antragsteller werden bis zu 50 Prozent der Ausgaben aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Die Ausschreibung richtet sich an Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie an Kompetenz- und Anwendungszentren mit Unternehmenskooperationen. Bewerben können sich auch bestehende oder geplante Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen der Wirtschaft sowie Kooperationen im Sinne „virtueller Einrichtungen‟.

Weitere Informationen:

http://www.ptj.de/forschungsinfrastrukturen

Hermann Lamberty | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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