Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energie ist das Topthema der Zukunft

03.03.2011
GEFMA-Förderpreis für Absolvent des Nürnberger Masterstudiengangs

Insbesondere Energiethemen standen im Mittelpunkt bei der Vergabe der GEFMA-Förderpreise auf der internationalen Facility Management Messe in Frankfurt. Einer der Preisträger ist Dietmar Auer, Absolvent des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Facility Management“ der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Er erhielt den Förderpreis in der Fachkategorie „Versorgung von Industriestandorten“.

Die Förderpreise der GEFMA (German Facility Management Association) sollen den Austausch zwischen Wissenschaft und aktueller Praxis intensivieren. Im Fokus standen 2011 folglich Energiethemen. In der Kategorie „Versorgung von Industriestandorten“ holte sich Dietmar Auer den Preis für seine Arbeit über eine Biomasseheizzentrale für einen Produktionsstandort der Verpackungsindustrie mit angeschlossenem Hochregallager.

Wie der Laudator Hans Blank seitens des Sponsors des Förderpreises E.ON FM bemerkte, ist Energie das Topthema der Zukunft. Denn sie entwickle sich zum treibenden Kostenfaktor im Gebäudebetrieb.

Für seinen Arbeitgeber konzipierte und realisierte Auer eine 4,0 MW Holzpelletheizung zur Beheizung des Standortes. Ziel war es, mit dieser Biomasseheizzentrale – einer der größten ihrer Art in Deutschland – eine regionale und sichere Energiequelle zu erschließen. Bau und Inbetriebnahme erfolgten im laufenden Betrieb. In seiner Masterarbeit synchronisierte Auer nicht nur die die dazugehörigen Prozesse nach der GEFMA 100-2 mit der HOAI, sondern sicherte mit einer „sehr guten“ Dokumentation hierzu auch die Fortführung des Prozesses.

„Für mich war es ein Glücksfall, sich mit einem konkreten Projekt auseinanderzusetzen und dabei auf wissenschaftlicher Grundlage transparente und nachhaltige Prozesse mit regionaler Prägung zu entwickeln“, sagt Dietmar Auer. Dabei sei ein absoluter Mehrwert für den Kunden entstanden, so der Preisträger, der sich besonders über die mit dem Förderpreis verbundene Anerkennung freut. Die theoretischen Kenntnisse zu seiner tief in der Praxis verwurzelten Masterarbeit eignete er sich während seiner Weiterbildung zum Facility Manager an. Vom Oktober 2008 bis Herbst 2010 absolvierte der 39-jährige Architekt aus Weiden i.d.Opf mit großem Erfolg den berufsbegleitenden Studiengang in Nürnberg zum Master im Facility Management (M.FM), welchen die Verbund IQ gGmbH für die kooperierenden Hochschulen Nürnberg und München veranstaltet.

Astrid Maul | idw
Weitere Informationen:
http://www.ohm-hochschule.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin
12.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften