Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Elektromobilität: Studierende sind gefragt - Bewerbungsstart für den DRIVE-E-Studienpreis 2014

24.07.2013
Zum fünften Mal können Studierende und Hochschulabsolventen mit ihrer Studien-, Projekt- oder Abschlussarbeit zum Thema Elektromobilität einen der mit bis zu 6.000 Euro dotierten DRIVE-E-Studienpreise gewinnen. BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft verleihen die Auszeichnung im kommenden Frühjahr im Rahmen der DRIVE-E-Akademie, die 2014 in Kooperation mit der Universität Stuttgart stattfindet.

Bonn, Berlin, Erlangen, Stuttgart – Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen technischer Fachgebiete an allen deutschen Hochschulen und Universitäten können sich ab sofort für einen der mit bis zu 6.000 Euro dotierten DRIVE-E-Studienpreise 2014 bewerben. Interessierte müssen lediglich eine Kurzfassung ihrer Projekt-, Studien-, Bachelor- oder Masterarbeit zu einem Thema rund um die Elek-tromobilität einreichen. Der Studienpreis ist Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer-Gesellschaft initiierten studentischen Nachwuchsprogramms DRIVE-E.

Herausragende Arbeiten zur Elektromobilität gesucht

„Deutschland braucht qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissen-schaftler, um als führender Automobilstandort bei der Elektromobilität ganz vorn mitspielen zu können. Wir möchten mit dem DRIVE-E-Studienpreis Motivation wecken und wissenschaftliche Leistung auszeichnen. Deshalb haben wir gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft das DRIVE-E-Programm ins Leben gerufen“, so Dr. Ulrich Katenkamp, Leiter des Referats „Elektroniksysteme; Elektromobilität“ im BMBF.

„Für den DRIVE-E-Studienpreis eingereichte Arbeiten können ingenieur-, natur- oder auch wirtschaftswissenschaftliche Aspekte der Elektromobilität behandeln. In den letzten Jahren konnten wir rundum herausragende Arbeiten prämieren, und wir freuen uns schon auf die Bewerbungen für 2014“, erklärt Prof. Dr. Lothar Frey, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB, das seitens der Fraunhofer-Gesellschaft das DRIVE-E-Programm betreut und in der Jury vertreten ist. Bis zum 7. Januar 2014 können Nachwuchswissenschaftler eine Kurzfassung ihrer Arbeit online unter www.drive-e.org einreichen und sich so für den DRIVE-E-Studienpreis bewerben.

Eine Jury aus Fachvertretern der beteiligten Institutionen bewertet die eingereichten Kurzfassungen und wählt die vielversprechendsten aus. Diese Kandidatinnen und Kandidaten werden dann aufgefordert, ihre kompletten Arbeiten einzureichen, aus denen die Jury die Preisträger ermittelt. In den zwei Kategorien “Studien-, Projekt-, Bachelorarbeiten“ und “Diplom-, Magister-, Masterarbeiten“ werden je zwei Preise vergeben.

Festliche Preisverleihung während der DRIVE-E-Akademie in Stuttgart

Rahmen für die Verleihung der Studienpreise ist ein Festakt während der jährlichen DRIVE-E-Akademie, die 2014 vom 31. März bis 4. April in Stuttgart stattfinden wird. Alle Preisträgerinnen und Preisträger sind eingeladen, zusammen mit rund 50 weiteren Studierenden an der einwöchigen Ferienakademie teilzunehmen. Die DRIVE-E-Akademie ist dank des Austauschs zwischen jungen Talenten und Experten aus Industrie und Forschung ein hervorragendes Karrieresprungbrett im Bereich Elektromobilität.

Hochschulpartner für das DRIVE-E-Programm 2014 ist die Universität Stuttgart, eine der führenden deutschen Hochschulen im Bereich Fahrzeugtechnik und Elektromobilität. Die Universität Stuttgart ist Teil der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern, in der seit November 2007 zwei Exzellenzcluster der Universität gefördert werden. Die DRIVE-E-Akademie 2014 wird an der Universität Stuttgart auf dem Campus Vaihingen in Kooperation mit dem Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) stattfinden.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen für den Studienpreis und zum gesamten DRIVE-E-Programm finden Sie unter: www.drive-e.org

Über das DRIVE-E-Programm
DRIVE‐E wurde 2009 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer‐Gesellschaft gemeinsam initiiert. Das studentische Nachwuchsprogramm zum Thema Elektromobilität besteht aus dem DRIVE-E-Studienpreis und der DRIVE-E-Akademie. Mit dem DRIVE-E-Studienpreis zeichnen BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft hervorragende, innovative studentische Arbeiten zur Elektromobilität aus. Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende von deutschen Fachhochschulen, Universitäten und anderen Hochschulen mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten – von der Projekt- bis zur Bachelor- und Master- bzw. Diplomarbeit. Die jährlich stattfindende DRIVE-E-Akademie bietet Studierenden aller deutschen Hochschulen die Möglichkeit, einen exklusiven Einblick in die Theorie und Praxis der Elektromobilität zu gewinnen. Seit 2012 wird DRIVE-E in Partnerschaft mit einer jährlich wechselnden Hochschule durchgeführt – 2014 ist die Universität Stuttgart DRIVE-E-Hochschulpartner.
Ansprechpartner für Studierende:
DRIVE-E-Kontaktbüro
Sabrina Brezger
LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH
Linienstraße 154a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30/4000 652-22
Fax +49 (0)30/4000 652-20
E-Mail: drive-e@lhlk.de
Ansprechpartner Presse:
Marion Conrady
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Abteilung EINS - Elektronik
VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Tel: +49 (0)2 11 62 14-584
Fax: +49 (0)2 11 62 14-484
E-Mail: conrady@vdi.de
Ansprechpartner Fraunhofer IISB:
Dr. Bernd Fischer
Fraunhofer IISB
Schottkystraße 10, 91058 Erlangen, Germany
Tel. +49-9131-761-106
Fax +49-9131-761-102
bernd.fischer@iisb.fraunhofer.de
Fraunhofer IISB:
Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf den Gebieten Leistungselektronik, Mechatronik, Mikro- und Nanoelektronik. Mit seinen Arbeiten zu leistungselektronischen Systemen für Energieeffizienz, Hybrid- und Elektroautomobile sowie zur Technologie-, Geräte- und Materialentwicklungen für die Nanoelektronik genießt das Institut internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung. Rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Vertragsforschung für die Industrie und öffentliche Einrichtungen. Neben seinem Hauptsitz in Erlangen hat das IISB weitere Standorte in Nürnberg und Freiberg. Das IISB kooperiert eng mit dem Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Dr. Bernd Fischer | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.drive-e.org
http://www.iisb.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht CAU-Wissenschaftlerin erhält EU-Förderung zur Entwicklung neuer Implantate
22.11.2017 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

nachricht Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren
21.11.2017 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

Neues Elektro-Forschungsfahrzeug am Institut für Mikroelektronische Systeme

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Autonomes Fahren – und dann?

22.11.2017 | Verkehr Logistik

Material mit vielversprechenden Eigenschaften

22.11.2017 | Materialwissenschaften

Forscherteam am IST Austria definiert Funktion eines rätselhaften Synapsen-Proteins

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie