Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einfach unschlagbar: Bremer RoboCup-Team B-Human erneut Weltmeister

12.07.2011
Ein klarer Sieg machte das Bremer Team B-Human zum dritten Mal in Folge zum Weltmeister im Roboterfußball. Mit 11:1 Toren gewannen sie das Endspiel des RoboCup in Istanbul gegen die Nao Devils aus Dortmund.

Die Gesamttorbilanz des Turniers von 62:1 zeigt, dass die Roboter aus Bremen das Feld des Roboterfußballs international mit großem Vorsprung anführen. Seit drei Jahren hat das Team damit bei den jährlich ausgetragenen Weltmeisterschaften im Roboterfußball jedes Spiel mit mindestens fünf Toren Vorsprung gewonnen. Und das, obwohl B-Human nach jeder WM die Software seiner Roboter offenlegt und auf seiner Homepage zum Herunterladen anbietet.

In Istanbul traten in der Standard Platform League 27 Teams aus 18 Nationen gegeneinander an. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Anzahl der Roboter pro Mannschaft von drei auf vier erhöht, wodurch sich die Spieler stärker koordinieren müssen und die Räume enger werden. Vor allem letzterem hat B-Human einen neu entwickelten Wegplaner entgegengesetzt, mit dem sich die eigenen Spieler durch die gegnerischen Reihen schlängeln können. Neu ist auch das gemeinsame Ballmodell, mit dem nicht nur jeder Spieler nahezu jederzeit weiß, wo der Ball gerade ist, auch wenn er ihn gerade nicht sehen kann, sondern sich die Spieler auch dabei absprechen, wer den Ball gerade im Auge behält. Zudem wurde die Agilität des Laufens deutlich erhöht und reichlich Gebrauch von in die Laufbewegung eingebetteten Schüssen gemacht, durch die die Roboter von B-Human die meisten Zweikämpfe um den Ball gewinnen konnten.

Das Team B-Human ist eine Kooperation zwischen dem Forschungsbereich „Sichere Kognitive Systeme“ des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Informatik an der Universität Bremen. Das Team spielt in der Standard Platform League des RoboCup, der Meisterschaft im Roboterfußball. Hier wird mit einheitlicher Hardware gespielt, dem humanoiden Roboter Nao der französischen Firma Aldebaran Robotics. Die Herausforderung für die Teams liegt somit in der Software-Entwicklung, also in der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz der Roboter.

DFKI-Kontakt:
Dr. Thomas Röfer
DFKI Bremen, Forschungsbereich Sichere Kognitive Systeme
Enrique-Schmidt-Str. 5 (Cartesium)
28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-64200, Fax: +49 (0)421 218-9864200
E-Mail: Thomas.Roefer@dfki.de
E-Mail: Team B-Human: grp-robofuba@informatik.uni-bremen.de
Internet: http://www.dfki.de/sks
Pressekontakt DFKI Bremen:
Julia Gantenberg
Enrique-Schmidt-Str. 5 (Cartesium)
28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-64235, Fax: +49 (0)421 218- 64239
E-Mail: Julia.Gantenberg@dfki.de

Daniela Menzel | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfki.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie