Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dr. Hendrik Weimer erhält Freigeist Fellowship

24.04.2014

Physiker erhält rund 890.000 Euro für Forschungsprojekte

Dr. Hendrik Weimer aus der Fakultät für Mathematik und Physik an der Leibniz Universität Hannover ist einer von elf Forscherinnen und Forschern, die ein „Freigeist-Fellowship“ erhalten. Mit außergewöhnlichen Forschungsansätzen und originellen Ideen überzeugte er die Jury.

Die Fellowships werden von der VolkswagenStiftung finanziert. Rund 890.000 Euro stehen Dr. Weimer für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Diese Summe wird von der Fakultät für Mathematik und Physik um nochmals 220.000 Euro aufgestockt.

Dr. Hendrik Weimer aus der Fakultät für Mathematik und Physik an der Leibniz Universität Hannover ist einer von elf Forscherinnen und Forschern, die ein „Freigeist-Fellowship“ erhalten. Mit außergewöhnlichen Forschungsansätzen und originellen Ideen überzeugte er die Jury. Die Fellowships werden von der VolkswagenStiftung finanziert. Rund 890.000 Euro stehen Dr. Weimer für einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Diese Summe wird von der Fakultät für Mathematik und Physik um nochmals 220.000 Euro aufgestockt.

Der 32-jährige Physiker forscht über Quantensimulation. Auf dem Gebiet der Quantentechnologie gibt es viele Ideen für Experimente und praktische Anwendungen. Die Umsetzung dieser Ideen ist jedoch sehr schwierig. Hendrik Weimer möchte in seinem Projekt Modelle erstellen, die Antworten auf allgemeine Fragestellungen über Quantentechnologien geben können. In einem zweiten Schritt wird er mit Kooperationspartnern Experimente entwickeln, um theoretische Vorstellungen in praktische Versuche zu übersetzen.

Quantentechnologien finden ihre Anwendung u.a. in sicheren Kommunikations- oder hochpräzisen Messtechniken. Dr. Hendrik Weimer studierte in Stuttgart und Durham. Er erhielt nach seiner Promotion ein Postdoc-Fellowship in Harvard und ist seit September 2012 an der Leibniz Universität Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der theoretischen Quantenphysik, insbesondere der Vielteilchenphysik von Rydberg-Atomen, ultrakalten polaren Molekülen und Fehlstellen im Diamant.

Freigeist-Fellowships richten sich an Forscherpersönlichkeiten, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen. Mit einem modulartig aufgebauten flexiblen Förderangebot erhalten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler mit bis zu fünfjähriger Forschungserfahrung nach der Promotion die Möglichkeit, mit klarer zeitlicher Perspektive eigene originelle Ideen umzusetzen. Jährlich sollen zehn bis 15 junge Forscherinnen und Forscher unterstützt werden. Details zu dem Förderangebot und Informationen zur Antragstellung sind unter www.volkswagenstiftung.de/freigeist-fellowships nachzulesen.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Sonja Detay aus dem Dezernat Forschung und EU Hochschulbüro der Leibniz Universität Hannover unter Telefon +49 511 762 17814 oder per E-Mail unter sonja.detay@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Mechtild Freiin v. Münchhausen | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Berührungslose Ladesysteme
16.11.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Studenten nehmen mit Frühwarnsystem für Geisterfahrer an internationalem Wettbewerb in Peking teil
15.11.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte