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Deutscher Präventionspreis 2010 für Schulen ausgelobt

26.11.2009
Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler übernimmt Schirmherrschaft

Unter dem Motto „Gesund aufwachsen – Ganzheitliche Förderung von Heranwachsenden in der Sekundarstufe I“ sind bundesweit alle Schulen der Sekundarstufe I aufgerufen, sich mit Konzepten und Praxisbeispielen um den Deutschen Präventionspreis 2010 zu bewerben.

Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Preis wird an Schulen mit herausragenden Konzepten und vorbildlichem Engagement für die Gesundheitsförderung ihrer Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 16 Jahren verliehen. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat die Schirmherrschaft übernommen.

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: „Erwachsen werden ist mit seinen vielfältigen Herausforderungen oft eine schwierige Zeit für Kinder und Jugendliche. Wir wissen, nicht alle werden gleich gut damit fertig. Umso wichtiger sind Schulen, für die Bildung mehr ist als die Vermittlung von Wissen. Engagierte Lehrerinnen und Lehrer stärken Heranwachsende in ihrer Persönlichkeit. Sie unterstützen sie darin, sich und andere verstehen zu lernen, sich einzusetzen und auch mit schwierigen Situationen umzugehen. Viele Schulen leisten hier Vorbildliches. Sie wollen wir mit dem Deutschen Präventionspreis 2010 würdigen und andere Schulen zur Nachahmung motivieren."

Das Bundesministerium für Gesundheit, die Manfred Lautenschläger Stiftung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung laden alle Schulen der Sekundarstufe I ein, sich bis zum 11. Januar 2010 online unter www.deutscher-praeventionspreis.de zu bewerben. Die Förderung des gesunden Heranwachsens von Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I steht diesmal im Mittelpunkt. Die von einer unabhängigen Fachjury ausgewählten Schulen werden bei der Preisverleihung im Juni 2010 in Berlin ausgezeichnet. Für die Siegerschulen stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung.

Dr. Manfred Lautenschläger, Vorsitzender der gleichnamigen Stiftung, übernimmt seit Jahren Verantwortung im Bereich der Gesundheitsförderung. „Die Manfred-Lautenschläger-Stiftung legt besonderen Wert darauf, dass es Heranwachsenden gelingt, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Dabei werden sie unausweichlich vor Herausforderungen stehen, die sie erfolgreicher bewältigen können, wenn sie sich angenommen und akzeptiert fühlen. Sie müssen die Gelegenheit erhalten, selbst mitzugestalten und selbstverständlich in die Übernahme von Verantwortung hineinzuwachsen. Ein solches Engagement soll der Deutsche Präventionspreis würdigen.“

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betont: Die Zeit des Heranwachsens ist für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von großer Bedeutung. Jugendliche beginnen in dieser Lebensphase, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dafür benötigen Sie Ideen und Anregungen für eine gesunde Lebensgestaltung. Gesundheitsförderung leistet hier einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, angemessener Umgang mit Suchtmitteln aber auch ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Köroper gehören dazu.“

Der diesjährige Wettbewerb sucht Schulen, die Kinder und Jugendliche in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung bewusst und systematisch fördern: Die Schülerinnen und Schüler sollen im Schulalltag bestärkt und begleitet werden, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, und sie sollen zum sozialen Miteinander befähigt werden. Die Schulen sollen auch neue Wege gehen und sich mit anderen Akteuren in der Kommune vernetzen. Angesprochen sind alle Schulformen.

Alle Informationen und das Bewerbungsformular stehen im Internet unter
www.deutscher-praeventionspreis.de
Pressekontakte:
Wettbewerbsbüro Deutscher Präventionspreis
c/o neues handeln GmbH
Falk Wellmann
Tel.: 030-288 83 78 32
E-Mail: info@deutscher-praeventionspreis.de
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Pressestelle
Dr. Marita Völker-Albert,
Tel. 0221-89 92 280
E-Mail: marita-voelker-albert@bzga.de

| Bundesministerium für Gesundheit
Weitere Informationen:
http://www.bzga.de
http://www.deutscher-praeventionspreis.de

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