Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutscher Krebspreis für Lübecker Forscher

21.03.2013
Prof. Dr. med. Alexander Katalinic, Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Lübeck, und des Instituts für Krebsepidemiologie e.V., Universität zu Lübeck, wurde heute (21.03.2013) in Heidelberg mit dem Deutschen Krebspreis (klinischer Teil) der Deutschen Krebsgesellschaft ausgezeichnet. Die Deutsche Krebsgesellschaft ist die bedeutsamste wissenschaftliche-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland.

Mit dem Krebspreis würdigt die Deutsche Krebsgesellschaft zwei herausragende Leistungen: Zum einen hat Prof. Katalinic sich seit vielen Jahren mit außerordentlichem Einsatz für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Krebsregistrierung in Deutschland eingesetzt. Er hat den erfolgreichen Aufbau des Krebsregisters Schleswig-Holsteins von Beginn an (1997) wesentlich mitgestaltet.

Seit 2004 hat er als 1. Vorsitzender der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland wesentlich zum Ausbau der flächendeckenden Krebsregistrierung in Deutschland beigetragen. Im Nationalen Krebsplan der Bundesregierung hat er als Zielsprecher die aktuelle Gesetzgebung zur Krebsfrüherkennung entscheidend geprägt. Zum andern hat er sich als Epidemiologe für die intensive wissenschaftliche Nutzung der Krebsregisterdaten eingesetzt und selbst zahlreiche klinisch-epidemiologische hochwertige Studien, z. B. zur Epidemiologie des Hautkrebses und zum Nachweis der Effektivität des Hautkrebs-Screening national und international publiziert.

Seit 1997 ist Professor Katalinic an der Universität zu Lübeck tätig, zunächst als Leiter der Registerstelle des Krebsregisters Schleswig-Holstein am Institut für Krebsepidemiologie e.V., später nach erfolgreicher Habilitation als Direktor. Im Jahr 2011 wurde er zum Universitätsprofessor berufen (Institut für klinische Epidemiologie). Anfang des Jahres 2013 übernahm er das neu gegründete Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie.

Professor Katalinic ist seit 2004 der 1. Vorsitzender der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland. Er ist in diversen nationalen und internationalen Fachgesellschaften, Organisationen und Gremien aktiv engagiert, darunter auch das Steuerungskomitee des Europäischen Netzwerks der Krebsregister.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Prof. Dr. Alexander Katalinic, Tel.: 0451 500-5440, E-Mail: alexander.katalinic@uksh.de

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel,
Tel.: 0431 597-5544, Fax: -4218
Campus Lübeck, Ratzeburger Allee 160, Haus 1, 23538 Lübeck,
Tel.: 0451 500-5544, Fax: -2161

Oliver Grieve | idw
Weitere Informationen:
http://www.uksh.de/pi_130321_krebspreis2013.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie