Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Studententeams siegen bei iCan in Japan

25.08.2014

Wir sind Weltmeister – auch in der Mikrosystemtechnik. Studenten der TU Darmstadt, TU Ilmenau und der FH Aachen räumten mit ihren Erfindungen beim internationalen Mikrosystemtechnik-Wettbewerb iCan in Sendai, Japan, ab: Sie belegten den sensationellen ersten, zweiten und dritten Platz und setzten sich damit gegen Teams aus China, Japan, Neuseeland, Thailand, Polen, Frankreich, Holland und der Schweiz durch. Zielsetzung von iCan ist es, mit einem funktionstüchtigen Prototypen den praktischen Nutzen von mikrosystemtechnischen Sensoren und Aktoren für Anwendungen des Alltags zu zeigen.

Den ersten Preis holte sich das Team aus Darmstadt. Sie überzeugten die internationale Jury mit ihrer Arbeitsschutzbrille, die selbständig prüft, ob sie ordnungsgemäß getragen wird. Registriert sie eine Fehlnutzung, schlägt sie Alarm. Dadurch werden Augenverletzungen verhindert, die trotz Schutzbrillenpflicht immer noch täglich vorkommen.

Auf Platz 2 kam das Team aus Ilmenau mit ihrem Rollator, der bergauf und bergab den Nutzer unterstützt. Sie statteten hierfür einen kommerziellen Rollator mit einem elektrischen Antrieb aus, der durch selbst entwickelte sensitive Griffe gesteuert wird.

Den dritten Platz belegte das Team aus Aachen. Sie entwickelten ein Rückenkissen, das die Sitzposition misst und den Nutzer eine Rückenschule absolvieren lässt.     

Der Wettbewerb iCan ist eine chinesische Initiative, die sich mittlerweile starker internationaler Beteiligung erfreut und bereits zum vierten Mal ausgerichtet wurde. Bei iCan treten die drei Siegerteams der regionalen Wettbewerbe aus China, Japan, Taiwan, Singapur, USA und Europa gegeneinander an.

Nach Peking und Barcelona traf sich die internationale Elite der Mikrosystemtechnikstudenten in diesem Jahr in Sendai, Japan. In Deutschland dient als Vorentscheidung der nationale Wettbewerb COSIMA, der vom VDE mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) betreut und im November 2014 auf der electronica-Messe in München ausgetragen wird.

Es besteht immer noch die Möglichkeit, an COSIMA teilzunehmen und sich damit für iCan 2015 zu qualifizieren. Gesponsert wurde COSIMA im letzten Jahr von der Miele & Cie. KG und der Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG.

Beide Unternehmen haben sich im Vorfeld Teams ausgewählt, um sie in Japan zu unterstützen. Miele übernahm die Reisekosten für das Team aus Ilmenau, die Dr. Fritz Faulhaber GmbH sponserte die Reisekosten für das Team aus Darmstadt. Die Reisekosten für das Team aus Aachen übernahm das BMBF.

Weitere Sponsoren sind die vom VDE getragene Normungskommission DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE) sowie die iX-factory GmbH.     

Weitere Informationen unter www.vde.com/gmm.   

Melanie Unseld  

VDE VERBAND DER ELEKTROTECHNIK  

ELEKTRONIK INFORMATIONSTECHNIK e.V.  

Pressesprecherin  

Stresemannallee 15  

60596 Frankfurt am Main    

Tel.: 069 6308-461  

Fax:  069 63089461  

E-Mail: melanie.unseld@vde.com  

E-Mail: presse@vde.com  

http://www.vde.com

Melanie Unseld | VDE

Weitere Berichte zu: Alarm Antrieb BMBF Bildung COSIMA Elektronik Elektrotechnik Informationstechnik Miele Rollator VDE Wettbewerb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie