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DBU sucht attraktive, ökologische Hallen für Deutschen Umweltpreis

29.10.2013
Nachhaltigkeitskodex der Veranstaltungswirtschaft Grundlage – Bewerbungen bis 1. März 2014

Kaum ist der Deutsche Umweltpreis 2013 über die Bühne der OsnabrückHalle gegangen, ruft die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die die höchste unabhängige Umweltauszeichnung Europas jährlich vergibt, zum Wettbewerb um die Veranstaltungsorte für die Jahre 2018 bis 2022 auf.


Die DBU legt Wert darauf, eigene Veranstaltungen umweltfreundlich durchzuführen. 2010 wurde das ZUK der DBU durch den Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren mit dem „EVVC-Award“ für Corporate Social Responsibility/Ökologie ausgezeichnet.

„Attraktive Hallen mit einem überzeugenden ökologischen Gesamtkonzept haben gute Chancen den Zuschlag zu bekommen“, sagt Felix Gruber, Organisator des Deutschen Umweltpreises. Neben dem Erfüllen der technischen und räumlichen Grundanforderungen sollten sich die Bewerber an dem Nachhaltigkeitskodex der Veranstaltungswirtschaft „fairpflichtet“ orientieren.

Ziel sei es, weitere Einrichtungen auf die ressourcensparenden ‚Green Meetings‘ aufmerksam zu machen, sie weiter zu etablieren und gemeinsam ein Zeichen für nachhaltiges Handeln zu setzen. Die Bewerbungsformulare kön nen bis zum 1. März 2014 eingereicht werden.

DBU will "Vorreiterrolle bei nachhaltigen Großveranstaltungen einnehmen"

Die DBU fördere nicht nur umweltfreundliche Projekte, sondern lege auch Wert darauf, eigene Veranstaltungen umweltverträglich zu gestalten. „Wir wollen eine Vorreiterrolle bei nachhaltigen Großveranstaltungen einnehmen“, sagt Dr. Markus Große Ophoff, fachlicher Leiter des Zentrums für Umweltkommunikation der DBU. „Deshalb achten wir nicht nur bei Veranstaltungen in unserem Haus, sondern auch beim Durchführen von Tagungen, Messen wie der ‚Woche der Umwelt‘ und den Umweltpreis-Verleihungen darauf, den vom German Convention Bureau und dem Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren initiierten Nachhaltigkeitsstandard ‚fairpflichtet‘ einzuhalten.“

Auch die künftigen Hallen für die Verleihung des Deutschen Umweltpreises sollten die Leitsätze zum Durchführen von ressourcen- und energiesparenden Veranstaltungen berücksichtigen.

"Green Meetings"

„Green Meetings“ zeichneten sich etwa durch energiesparende Klima- und Lüftungsanlagen oder Beleuchtung mit LED-Technik aus. „Wir erwarten, dass die Veranstaltung zu 100 Prozent mit Öko-Strom versorgt und dies glaubwürdig nachgewiesen wird. Besonders wichtig sind uns auch Maßnahmen zum Ressourcenschutz “, so Gruber.

Konzepte für nachhaltige Veranstaltungen dauerhaft in Abläufe einbinden

Die Bewerber sollten die Konzepte für nachhaltige Veranstaltungen dauerhaft in alle Abläufe und Entscheidungen einbinden. Dazu gehöre auch ein nachhaltiges Catering aus saisonalen und regionalen Gerichten und Getränken sowie Bioprodukte, sagt Gruber. Zudem sollten möglichst viele Gäste umweltfreun dlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen können – Bahnhof und Hotels sollten deshalb gut mit Bus und Bahn zu erreichen sein. Der Einsatz von umweltfreundlichen Produkten und Recyclingmaterialien wie Handtüchern, Servietten und Reinigungsmitteln sollte selbstverständlich sein.

Informationen zum Deutschen Umweltpreis

Die DBU ehrt mit ihrem Umweltpreis Persönlichkeiten für ihre herausragenden Leistungen und den Einsatz im Umweltschutz. Die Auszeichnung wendet sich an Personen, deren innovative Produkte und technische Prozessverbesserungen, erfolgreiche Forschungsergebnisse oder Lebensleistung im Zeichen eines nachhaltigen Umweltschutzes stehen. Die festliche Preisverleihung, zu der 1.200 bis 1.500 geladene Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit dem Bundespräsidenten und Mitgliedern der Bundesregierung und der jeweiligen Landesregierung an der Spitze kommen, findet immer am letzten Sonntag im Oktob er statt und jedes Jahr in einem anderen Bundesland. Informationen und Bewerbungsformulare für den Wettbewerb unter http://www.dbu.de/2276.html.

| DBU-Presseabteilung
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de/2276.html

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