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Clara-von-Simson-Preis für junge Wissenschaftlerinnen

06.07.2011
Clara-von-Simson-Preis für junge Wissenschaftlerinnen
Einladung zur Preisverleihung und zum 20-jährigen Jubiläum der Frauenbeauftragten der TU Berlin am 8. Juli 2011

Für ihre hervorragenden Leistungen werden Olga Heismann, Judith Lehnert, Jiehua Chen und Maite Wilke Berenguer mit dem Clara-von-Simson-Preis ausgezeichnet, den die TU Berlin jährlich verleiht, um Frauen für eine wissenschaftliche Karriere zu motivieren.

Geehrt werden mit diesem Preis innovative Studienabschlussarbeiten von Studentinnen der natur- oder technikwissenschaftlichen Fächer, verbunden mit der Orientierung auf eine wissenschaftliche Karriere. In diesem Jahr werden insgesamt vier Absolventinnen ausgezeichnet. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 7.000,- Euro.

Olga Heismann, Judith Lehnert, Jiehua Chen und Maite Wilke Berenguer gehören zu denjenigen jungen Frauen, die von den wissenschaftlichen Einrichtungen besonders umworben werden. Sie studierten Mathematik, Informatik oder Physik, haben ihre Diplom- bzw. Masterarbeiten mit hervorragenden Noten abgeschlossen, und sie promovieren zurzeit in ihren jeweiligen Fachgebieten an der TU Berlin.

Die Preise werden im Rahmen des Sommerfestes vergeben, das anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Frauenbeauftragten an der TU Berlin veranstaltet wird (s. hierzu auch unsere Medieninformation Nr. 191 vom 29. Juni 2011). Überreicht werden sie durch den Präsidenten der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach. Wir möchten Sie hiermit herzlich zu der Preisverleihung einladen:

Zeit: am Freitag, dem 8. Juli 2011, 15.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Lichthof
Umfangreiche Informationen zum Clara-von-Simson-Preis finden Sie im Internet unter www.tu-berlin.de/?id=48107
Zu den Preisträgerinnen im Jahr 2011:
Olga Heismann wurde 1988 in der Ukraine geboren. 2006 begann sie mit dem Mathematikstudium an der TU Berlin, das sie 2010 mit dem Masterabschluss beendete. Während des Studiums war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2011 ist sie Promotionsstudentin an der TU Berlin und der Berlin Mathematical School. „Minimum Cost Hyperassignments“ ist der Titel ihrer Masterarbeit, in der sie sich mit der Zugumlaufplanung im Schienenpersonenverkehr beschäftigt.

Die 1984 in Berlin geborene Judith Lehnert studierte bis 2009 Physik an der Humboldt-Universität zu Berlin und wechselte danach an die TU Berlin, wo sie 2010 ihr Studium mit dem Diplom abschloss. Judith Lehnert war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. In ihrer Diplomarbeit mit dem Titel „Dynamics of Neural Networks with Delay“ setzt sie sich mit Synchronisationsphänomenen in neuronalen Netzwerken auseinander. Seit Oktober 2010 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theoretische Physik der TU Berlin.

Jiehua Chen wurde 1984 in Shenzhen, China, geboren. An der Universität Shenzhen studierte sie von 2002 bis 2004 Computer Science and Technology. 2005 begann sie mit ihrem Informatikstudium an der TU Berlin, das sie 2010 mit dem Diplom abschloss. In ihrer Diplomarbeit untersucht sie das Saklierungsverhalten verteilter virtueller Welten, beispielsweise in bestimmten Computerspielen, in denen jeder Spieler mit jedem kommunizieren muss, was zu sehr hohen Anforderungen an die erforderliche Bandbreite für jeden Mitspieler führt. In der Arbeit werden Aspekte dieser Frage theoretisch und experimentell untersucht. Seit Anfang des Jahres ist Jiehua Chen Wissenschaftliche Mitarbeiterin am TU-Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik.

Maite Wilke Berenguer, 1985 in Berlin geboren, studierte Mathematik mit dem Nebenfach Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin. Ihr Diplom legte sie 2010 ab. „Lipschitz Percolation“ ist der Titel ihrer Diplomarbeit, in der sie sich mit einem speziellen Thema aus dem Bereich der mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie auseinandersetzt. Maite Wilke Berenguer ist Promotionsstudentin am Fachgebiet „Stochastik und Finanzmathematik“ am Institut für Mathematik der TU Berlin.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Andrea Blumtritt, Zentrale Frauenbeauftragte der TU Berlin, Tel.: 030/314-21439 /- 21438, E-Mail: zenfrau@zfa.tu-berlin.de

Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
„EIN-Blick für Journalisten“ – Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter:
Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de

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