Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Buck-Stiftung engagiert sich an der Universität Tübingen

22.01.2014
Stuttgarter Stiftung fördert Forschungsvorhaben in der Chemie

Die Stuttgarter Karl und Anna Buck-Stiftung engagiert sich zukünftig verstärkt bei der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen.

Über mehrere Jahre wird sie mit einem sechsstelligen Betrag die Forschungsarbeiten von drei Doktoranden im Fachbereich Chemie unterstützen. Ein entsprechender Fördervertrag wurde von der Universität Tübingen und der Buck-Stiftung vor kurzem unterzeichnet.

So fördert sie ein Forschungsprojekt am Institut für Anorganische Chemie, bei dem Kontrastmittel für die medizinische Diagnostik weiterentwickelt werden. Diese werden bei bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT) zur Verbesserung der Bildqualität eingesetzt. Die Tübinger Wissenschaftler arbeiten an makromolekularen Kontrastmitteln, die auf Änderungen beispielsweise bei pH-Wert, Metallionenkonzentration, Sauerstoffpartialdruck oder Enzymaktivität reagieren, und eine zeitlich und räumlich aufgelöste Untersuchung physiologischer Prozesse ermöglichen.

In einem weiteren Projekt untersuchen zwei Doktoranden des Instituts für Organische Chemie „Glycosylierte Pthalocyanine für die Photodynamische Therapie“: Dabei werden neuartige glycosylierte (Zuckermoleküle-tragende) Phthalocyaninfarbstoffe chemisch synthetisiert und auf ihre Anwendung in der Photodynamischen Therapie (PDT) hin untersucht. Die PDT ist eine etablierte therapeutische Methode zur Behandlung bestimmter Krebsformen, wie beispielsweise Hautkrebs oder Speiseröhrenkrebs, dafür ermöglichen die hier entwickelten glycosylierten Farbstoffe verbesserte oder neue Anwendungen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Karl und Anna Buck-Stiftung den wissenschaftlichen Nachwuchs in unserem Fachbereich Chemie gezielt fördert“, sagt dazu der Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Professor Dr. Wolfgang Rosenstiel. „Diese Förderung wird ganz konkret einigen unserer sehr begabten Doktoranden direkt zu Gute kommen. Darüber hinaus betrachten wir das vorbildliche Engagement der Karl und Anna Buck-Stiftung auch als Auszeichnung der wissenschaftlichen Bedeutung und der anwendungsorientierten Forschung unserer Fakultät.“

Die Karl und Anna Buck Stiftung ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Stuttgart. Seit dem Jahr 2000 fördert sie Wissenschaft und Forschung, Gesundheitswesen, berufliche Bildung und Studenten auf den Gebieten der Medizin, Medizintechnik, Chemie, Biotechnologie und anderer Life-Science-Wissenschaften. Karl Buck, der Gründer des Unternehmens Buck-Chemie in Herrenberg, hat die Stiftung errichtet, um die Nachfolge zu regeln. Buck-Chemie entwickelt und produziert reinigende, duftende und pflegende Konsumgüter.

Kontakt:

Dr. Ulrike Mönnich-Lux
Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
Tel.: +49 7071 29-77072
ulrike.moennich-lux[at]uni-tuebingen.de

Antje Karbe | idw
Weitere Informationen:
http://www.buck-stiftung.de
http://www.uni-tuebingen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Fraunhofer HHI erhält AIS Technology Innovation Award 2018 für 3D Human Body Reconstruction
17.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie