Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Und noch ein Preis - aber was für einer!

10.12.2007
"Wissenschaft interaktiv!"
Der neue Publikumspreis von Stifterverband und Wissenschaft im Dialog geht an den Start.

Zum ersten Mal schreiben Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für 2008 den Publikumspreis "Wissenschaft interaktiv" aus. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird für herausragende Konzepte zur Wissenschaftskommunikation an Tandems aus jungen Wissenschaftlern und "Öffentlichkeitsarbeitern" vergeben. Das Besondere: Das Publikum wird als Jury aktiv.

Der Stifterverband und Wissenschaft im Dialog möchten mit diesem Preis Kooperationen zwischen Vertretern aus Wissenschaft und PR anstoßen, um auf diese Weise innovative Konzepte zur Wissenschaftskommunikation zu fördern. "Attraktive und spannende Beiträge zur Wissenschaftskommunikation kommen dann zustande, wenn Wissenschaftler mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an einem Strang ziehen - und genau da wollen wir mit dem Preis ansetzen" erklärt Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes, zur Motivation, einen neuen Preis ins Leben zu rufen. Gefragt sind kurze, aber kreative und gut durchdachte Konzepte.

Aus den eingegangenen Wettbewerbsbeiträgen wählt eine Jury die drei aussagekräftigsten Vorschläge aus. Diese erhalten zur Umsetzung je 8.000 €. Bühne für das Finale wird der von Wissenschaft im Dialog im kommenden Jahr in Leipzig veranstalteten Wissenschaftssommer (28. Juni bis 4. Juli 2008) sein. Dort hat das Leipziger Publikum in einem zweiten Schritt Gelegenheit, das attraktivste Projekt zum Sieger zu wählen und so zu bestimmen, wer die Siegprämie von 10.000 € in Empfang nehmen darf.

"Nach wie vor wird die Kommunikation mit der Bevölkerung von vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht als eine selbstverständliche Aufgabe angesehen; und manchmal kann sie sich sogar als karrierehemmend erweisen" weiß der Lenkungsausschussvorsitzende von Wissenschaft im Dialog und Träger des Communicator-Preises Professor Gerold Wefer zu berichten. Aus diesem Grund richtet sich der Wettbewerb insbesondere an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie sollen schon zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn erfahren, wie wichtig die begleitende Kommunikation ihrer Arbeit ist.

Wettbewerbsbeiträge können bis zum 15. Februar 2008 bei Wissenschaft im Dialog eingereicht werden. Die Ausschreibungsunterlagen sowie weitere Informationen zum Preis sind abrufbar auf www.wissenschaft-im-dialog.de.

Ansprechpartner: Christian Kleinert, Wissenschaft im Dialog gGmbH, Tel.: 030 / 206 229 530, Email: christian.kleinert@w-i-d.de.

Caroline Wichmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de

Weitere Berichte zu: Stifterverband Wissenschaftskommunikation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Wirtschaftspreis für Forschung in Gesundheitsökonomik
21.08.2017 | Joachim Herz Stiftung

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik

aCar - Der elektrische „Alleskönner“

21.08.2017 | Verkehr Logistik

Ein Hauch von Galaxien im Zentrum eines gigantischen Galaxienhaufens

21.08.2017 | Physik Astronomie