Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

European Public Sector Award für sechs Verwaltungen

25.10.2007
Die Preisträger des European Public Sector Award (EPSA) 2007 stehen fest. Sechs Verwaltungen aus Belgien, Deutschland, Großbritannien, Rumänien und Schweden werden für die vorbildliche Modernisierung ihrer Strukturen und Prozesse ausgezeich­net.

Der EPSA ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und der European Group of Public Administration (Brüs­sel). Die Preise werden am 13. November 2007 in Luzern (Schweiz) verliehen.

Der EPSA wurde in drei Themenbereichen ausgeschrieben: "Gemeinsam handeln", "Zielerrei­chung mit knappen Mitteln" und "Den demographischen Wandel steuern". Mehr als 300 Verwal­tungen aus 25 europäischen Nationen bewarben sich. 16 Verwaltungen wurden vor Ort in Augen­schein genommen. Eine international besetzte Jury aus Verwaltungsexperten legte die sechs Preisträger fest.

Der Landkreis Osnabrück erhält einen Preis für seine beispielgebenden Initiativen im Umgang mit dem demographischen Wandel. Alle Projekte zu diesem Thema sind in den strategischen Pla­nungsprozess und das Finanzmanagement des Kreises eingebunden. Die Stadt Umeå in Schwe­den wird für ihren Ansatz ausgezeichnet, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Kultur zu er­leichtern. Außerdem hat die Bibliothek der Stadt neue Wege beschritten, um sehbehinderte Men­schen einzugliedern.

... mehr zu:
»EPSA

Die Präfektur von Bukarest in Rumänien wird für ihre Verdienste, den Roma einen effektiven Zu­gang zu Verwaltungsdienstleistungen aller Art zu ermöglichen, geehrt. Die Zentrale Datenbank der sozialen Sicherheit in Belgien erhält eine Auszeichnung für ihren Reorganisationsprozess. Seit der Umstrukturierung bietet sie einen hoch effektiven Service mit einem Minimum an bürokratischen Formalitäten und Kosten.

Nach Großbritannien gehen zwei Preise. Die Polizei in Lancashire hat ein Verfahren entwickelt, das es den Einsatzbeamten ermöglicht, die Anwesenheitszeiten auf der Polizeistation drastisch zu reduzieren und länger vor Ort im Einsatz zu sein. Feuerwehr und Rettungsdienst in Manchester erhalten eine Ehrung für ihr zukunftsweisendes Personalmanagement, das Kosten in erheblichem Umfang reduziert und die Dienstleistungsqualität erhöht hat. Weiterhin nehmen 59 Verwaltungen aus ganz Europa Diplome entgegen, die ihre Modernisierungserfolge würdigen. Mit dem EPSA möchten die Initiatoren andere Verwaltungen motivieren, von guten Beispielen zu lernen und ihre Verwaltungsstrukturen und -methoden grundlegend zu modernisieren.

Über die Bertelsmann Stiftung:

Die Bertelsmann Stiftung setzt sich für das Gemeinwohl ein. Sie engagiert sich in den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Soziales, Gesundheit sowie Internationale Verständigung und fördert das friedliche Miteinan­der der Kulturen. Durch ihr gesellschaftliches Engagement will sie alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich ebenfalls für das Gemeinwohl einzusetzen. Die 1977 von Reinhard Mohn gegründete, gemeinnützige Einrichtung hält die Mehrheit der Kapitalanteile der Bertelsmann AG. Die Bertelsmann Stiftung arbeitet ope­rativ und ist unabhängig vom Unternehmen sowie parteipolitisch neutral.

Rückfragen an: Oliver Haubner, Bertelsmann Stiftung, Telefon: 0 52 41 / 81-81 119; E-Mail: Oliver.haubner@bertelsmann.de

Julia Schormann | idw
Weitere Informationen:
http://www.bertelsmann-stiftung.de

Weitere Berichte zu: EPSA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

nachricht CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen
24.05.2017 | DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien TU Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten