Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lütke Daldrup: Architekturpreis Zukunft Wohnen unterstreicht die hohe Qualität im deutschen Wohnungsbau

17.10.2007
Heute wurde zum siebten Mal der Architekturpreis Zukunft Wohnen verliehen. Auf der Preisverleihung in Stuttgart würdigte Staatssekretär Dr. Lütke Daldrup das Engagement der Deutschen Zement- und Bauindustrie, die den mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preis auslobt, als Beitrag zur Baukultur in Deutschland. "Der Preis hat sich zum Maßstab für den innovativen Wohnungsbau in Deutschland entwickelt.

Die prämierten Gebäude zeigen, dass es auch im Wohnungsbau einen erfreulichen Trend zu hoher gestalterischer und technischer Qualität gibt." Die Auswahl zeige, dass trotz oder gerade auf Grund der geringen Neubautätigkeit in Deutschland gerade die baukulturelle Qualität ein zentraler Marktfaktor im Wohnungsbau ist. "Je weniger es um Quantität geht, desto mehr spielt die Qualität im Wettbewerb eine Rolle. Die ausgezeichneten Bauwerke zeigen, dass Baukultur auch im Wohnungsbau eine immer größere Bedeutung hat", so Lütke Daldrup in seiner Ansprache.

Unter Vorsitz des Architekten Prof. Dr.-Ing. Thomas Jocher hatte die Jury unter 117 Einreichungen fünf Projekte mit einem Preis sowie ein Projekt mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Vier Projekte erhielten lobende Erwähnungen. Alle prämierten Projekte heben sich durch besonders kreative architektonische Ideen, durchdachten Materialeinsatz und sorgfältige Bauausführung hervor. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Veranstaltung statt, auf der über Entwicklungstendenzen im Wohnungsbau diskutiert wurde. Lütke Daldrup hob die Veranstaltung als Beitrag zum öffentlichen Diskurs um Baukultur hervor, den der Bund seit sieben Jahren mit der Initiative Architektur und Baukultur unterstützt. "Die Veranstaltung bietet ein Forum zur öffentlichen Würdigung vorbildlichen Handelns und zeigt Wege auf für den zukunftstauglichen und innovativen Wohnungsbau."

Die Preisträger 2007 sind:

... mehr zu:
»Architekturpreis »Baukultur

- Apartmenthaus am Kurfürstendamm, Berlin (Heide, von Beckerath, Alberts Architekten BDA, Berlin)

- wohnwer[f]t 18/20 im Rheinauhafen, Köln (Oxen+Römer und Partner,
Köln)
- Patio-Wohnen im Dichterviertel, Leinefelde (Stefan Forster Architekten, Frankfurt am Main)
- Baugruppe B44, Dragonerkaserne, Karlsruhe (architectoo-schoch+eichhorn, Karlsruhe; Reich + Seiler,
  Karlsruhe; Uwe  Ehrler, Karlsruhe; Baurmann + Dürr, Karlsruhe; Wacker + Fern, Karlsruhe; Peter Neideck;

  Potsdam; Strolz + Weisen-burger, Karlsruhe)

- Internationales Studentenwohnheim, Lübeck (MAI Stadtplaner+Architekt BDA, Lübeck)

- Preis und Sonderpreis:  Wohn- und Geschäftshaus Alte Schönhauser Straße, Berlin (Angelis+Partner,

  Oldenburg)

Lobende Erwähnungen erhielten

- Stadthäuser in der Shakespearestraße, Leipzig (Grunwald & Partner,
Leipzig)
- Wohnhaus und Atelier Fleischmann, Backnang (unit a Architekten,
Stuttgart)
- Wohnüberbauung Dreikönigshof, Mainz (Atelier 5, Bern)
- Einfamilienhaus Alte Weinsteige, Stuttgart (w67 Architekten,
Stuttgart)

| BMVBS
Weitere Informationen:
http://www.architekturpreis-zukunft-wohnen.de
http://www.bmvbs.de

Weitere Berichte zu: Architekturpreis Baukultur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht EU-Projekt: Bilder leistungsstark und energieeffizient verarbeiten
24.01.2017 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht „Allen Unkenrufen zum Trotz“ Neues Projekt sorgt für Schutz der Gelbbauchunken in Bayern
24.01.2017 | Bundesamt für Naturschutz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie