Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Licht ist mehr als nur Beleuchtung

03.05.2007
Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2007: Nominierte Konzepte für neue Lichtquellen zeigen die enormen Potentiale einer Hochtechnologie.

Am 15. Mai wird in Goslar eines von vier nominierten Teams für sein innovatives Projekt im Themenfeld Photonenquellen & Systeme mit dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis ausgezeichnet.

Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung gilt Projekten, die nicht nur von hoher wissenschaftlicher Qualität sind, sondern auch eine deutliche Nähe zur Anwendung zeigen. Die mit bekannten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzte Jury hatte eine schwierige Aufgabe bei der Auswahl der besten Bewerbung: "Aufgrund der großen Bandbreite der eingereichten Themen sowie der überwiegend hohen Qualität, haben wir uns in diesem Jahr erstmals dazu entschlossen, mehrere Arbeiten zu nominieren", so der Jurysprecher Dr. Hans-Jürgen Hartmann. Lichtquellen dienen schon längst nicht mehr nur der reinen Beleuchtung. Als wichtiges Werkzeug der Industrie - z.B. in der Automobilfertigung oder der Halbleitertechnik - in der Analytik, der Medizin und der Messtechnik spielen die unterschiedlichsten Photonenkonzepte eine maßgebliche Rolle.

Die Themen der nominierten Bewerbungen reichen von einer auf dem Scheibenlaserkonzept basierenden Ultrakurzpuls-Strahlquelle, über hoch-transparente und effiziente OLED-Displays, einer Vakuum-UV Lichtquelle mit einem völlig neuen Weg der Lichterzeugung bis hin zu einer kostengünstigen Quelle verschränkter Photonenpaare für die verschlüsselte Nachrichtenübermittlung oder Aufgaben der Metrologie. Die ausführliche Pressemitteilung mit Kurzbeschreibungen der nominierten Projekte finden Sie unter http://www.photonicnet.de/Aktuelles/pressemitteilungen/2007/licht-ist-mehr-als-nur-beleuchtung/

... mehr zu:
»Lichtquelle

Wer am Ende mit dem überzeugendsten Konzept die Nase vorn hat, wird im Rahmen des InnovationsForums Photonik am 15. Mai in der Goslarer Kaiserpfalz verkündet.

Anmeldungen sind noch bis zum 04. Mai möglich!

Ansprechpartner für die Presse:
Anja Nieselt-Achilles
PhotonicNet GmbH
Garbsener Landstraße 10
30419 Hannover
Tel.: +49 (0)5 11-277 1643
mobil: 0179 - 511 73 99
Mail: anja.nieselt@photonicnet.de

Anja Nieselt-Achilles | idw
Weitere Informationen:
http://www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de/innovationsforum.htm

Weitere Berichte zu: Lichtquelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Wirtschaftspreis für Forschung in Gesundheitsökonomik
21.08.2017 | Joachim Herz Stiftung

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik