Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationspreis der deutschen Wirtschaft

22.01.2007
EnBW sponsert Innovationspreis für Start-Up Unternehmen und wird mit ihrem Projekt "EnBW EnyCity" selbst ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal in Folge sponserte die EnBW Energie Baden-Württemberg AG den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft in der Gruppe der Start-Up-Unternehmen, der am 20. Januar 2007 in Frankfurt am Main verliehen wurde. Der Preis ging in diesem Jahr an die Cytonet GmbH & Co. KG für ihre Entwicklung eines revolutionären Arzneimittels aus lebenden Leberzellen, das die weltweit erste Alternative zur Lebertransplantation darstellt. In der Kategorie "Großunternehmen" erreichte die EnBW mit ihrem Projekt "EnBW EnyCity - die Energiestadt der Zukunft" selbst die Runde der Finalisten. Ausgezeichnet wurde sie damit für die Entwicklung eines umfassenden, modularen Planungssystems zur Optimierung der Energieversorgung.

Für den 27. Innovationspreis wurden über 200 Bewerbungen eingereicht, aus denen eine prominent besetzte Jury 15 Finalisten ausgesucht hatte. Die Sieger in den Kategorien Großunternehmen, Mittelständler und Start-Up-Unternehmen wurden am 20. Januar 2007 in Frankfurt am Main von Schirmherr, Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, bekannt gegeben.

Mit der Auszeichnung als innovativstes Start-up Unternehmen in Deutschland würdigt die EnBW als Sponsor die Firma Cytonet aus Weinheim. Das Biotechnik-Unternehmen hat eine Behandlungsmethode mit lebenden Leberzellen entwickelt, mit der erstmals bei akutem Leberversagen eine echte Heilung erreicht werden kann. Bei Kindern mit angeborenen Stoffwechselstörungen zum Beispiel, kann das Leberfunktionsdefizit langfristig ersetzt werden. Damit bleiben Hirnschäden aus, was die Voraussetzung für eine normale körperliche und geistige Entwicklung ist. Auch für viele Leberpatienten, die vergeblich auf ein Spenderorgan warten, kann die neue Behandlungsmethode die lebensrettende Alternative sein.

Ihre Auszeichnung in der Kategorie "Großunternehmen" erreichte die EnBW mit ihrem Projekt "EnBW EnyCity". Hierbei handelt es sich um ein umfassendes, modulares Planungssystem für eine Energiestadt der Zukunft. Ziel ist die Optimierung der Energieversorgung insbesondere zur Reduktion des Primärenergiebedarfs und der Emissionen auf wirtschaftlicher Basis. Der innovative Charakter von "EnBW EnyCity" liegt in der optimalen Kombination bereits erfolgreicher Konzepte, Systeme und Komponenten deutscher Technologieunternehmen. Dazu hat die EnBW ein Planungstool entwickelt, welches nach projektspezifischen Prämissen die beste Kombination aus Technologien und Verfahren ermittelt. Dabei können für die Planung einer optimalen Energieversorgung eines urbanen Raumes die Optimierungsziele Energiebedarf, Emissionen und Gesamtkosten beliebig variiert werden.

"Mit dem Sponsoring des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft wollen wir auch in diesem Jahr dazu beitragen, herausragende Leistungen von Start-up-Unternehmen zu würdigen und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland weiter zu stärken", so der EnBW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Utz Claassen. "Besonders stolz sind wir darauf, dass wir selbst im zweiten Jahr in Folge für eine innovative Leistung ausgezeichnet wurden. Durch die Bündelung von deutschen Know-how eröffnet "EnBW EnyCity" auch für Zukunftstechnologien "Made in Germany" neue Exportchancen."

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com

Weitere Berichte zu: Energieversorgung Innovationspreis Planungssystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie