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priME-Cup 2006: Kopf-an-Kopf-Duell beim Wirtschaftsplanspiel

01.12.2006
In der Universität Hohenheim traten die besten studentischen Management- und Existenzgründungsteams zwei Tage lang gegeneinander an

Agrarwissenschaftler der Hochschule Nürtingen sichern sich 1. Platz, Hohenheimer Ausrichter auf Platz 2

"Mit rund 8,8 nachhaltigen Existenzgründungen im Hochtechnologiebereich auf 100.000 Einwohner hält Baden-Württemberg den Spitzenplatz im Ländervergleich", zitierte Ministerialdirektor Dr. Hans Freudenberg vom Landeswirtschaftsministerium zum Auftakt des priME-Cup die Statistik. Prompt setzten sich die Baden-Württemberger auch auf den ersten Plätzen des priME-Cup durch: Zwei Tage lang hatten die rund 50 Studierenden aus Baden-Württemberg, Österreich und der Schweiz in 16 Teams ihr bestes Management-Potenzial ausgeschöpft, um ihr fiktives Unternehmen in einem Planspiel zum Erfolg zu führen. Es war die Endrunde der Champions, die sich aus dem Startfeld von über 1.000 Teilnehmern durchgesetzt haben.

Am Ende war es mal ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Mit 249 Punkten gegenüber 246 Punkten des zweitplatzierten Teams der Universität Hohenheim haben sechs Agrarwissenschaftler der Hochschule Nürtingen: Katrin Läpple Jan Bristle, Christoph Schrade, Thomas Pfeifle, Tobias Bahnmüller und Peter Werner, das priME-Cup-Finale 2006 am Donnerstagabend im Schloss Hohenheim gewonnen. Den dritten Platz belegte eines der beiden im Finale vertretenen Teams der Reinhold-Würth-Hochschule aus Künzelsau. Platz Vier ging an die Uni Freiburg. Den fünften Platz belegte ein Team der Zeppelin University Friedrichshafen.

1.000 Studenten aus 40 Hochschulen nahmen an dem dreistufigen Wettbewerb teil, der in diesem Jahr zum vierten Mal ausgetragen wurde. 16 Teams gelang es, sich für das Finale in Hohenheim zu qualifizieren. Den Ausschlag für die Nürtinger gab letztendlich die professionelle Präsentation ihres virtuellen Unternehmens vor der Aktionärsversammlung, die von Vertretern der rund 20 priME-Cup-Partner aus Hochschule, Wirtschaft und Politik gebildet wurden.

An den zwei Finaltagen ging es darum, als neues Management-Team ein Unternehmen in die Gewinnzone zu führen und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Widrige (Unternehmens-)Umstände wie Steuererhöhungen, Gehaltsforderungen der Belegschaft und überalterte Fertigungsstraßen machten so manchem Team arg zu schaffen, aber letztlich gelang es 14 von 16 angetretenen Firmen, ihr Unternehmen in sechs Spielperioden in die Gewinnzone zu führen.

"Perfekte Teamwork" machte Katrin Läpple vom Gewinnerteam der Hochschule Nürtingen als ihr Erfolgsrezept aus: "Die Stimmung war super! Innerhalb der Gruppe hat alles gestimmt und perfekt zusammen gepasst. Das war tolle Teamwork!"

Dr. Stefan Wiedmann, Geschäftsführer des NET e.V. Hohenheim, der den priME-Cup veranstaltet, zeigte sich von den gezeigten Leistungen hoch zufrieden. "Die Ernsthaftigkeit der Studierenden hat mir ganz besonders gefallen. Es ist ja eigentlich 'nur' ein virtuelles Unternehmen. Aber trotzdem haben sich alle, die hier mitgemacht haben, sehr stark damit verbunden gefühlt und ihre Aufgabe sehr ernst genommen. Schnell war klar: Es ist doch mehr als bloß ein Spiel! Hier wurde unternehmerisches Denken und Handeln auf höchstem Niveau geübt."

Imponiert hat Wiedmann außerdem das Durchhaltevermögen einzelner Teams, die eigentlich schon "aus dem Rennen" zu sein schienen und dennoch nicht aufgegeben und tapfer weiter gekämpft haben.

Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, Rektor der Universität Hohenheim, bezeichnete die Final-Premiere im Schloss Hohenheim als "Riesen-Erfolg". Man freue sich bereits auf die kommende Spielrunde, die ebenfalls vom NET e.V. veranstaltet wird. Prof. Dr. Liebig sagte bei der feierlichen Abschlussveranstaltung, er unterstütze das priME-Cup-Konzept mit großem Nachdruck: "Wenn solche Unternehmensplanspiele ein Schritt in Richtung verbesserte Ausbildung sind und darüber hinaus die Möglichkeit besteht, eine berufliche Karriere zu starten, ist es aus meiner Sicht Grundaufgabe einer Hochschule, dieses zu unterstützen."

Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hohenheim.de/

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