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Bayreuther Materialforscherin Dr. Natalia Dubrovinskaia bei den 50 Spitzenforschern des "Scientific American”

08.11.2006
Wegen Arbeiten zur Entwicklung und Untersuchung superharter Materie

Die Bayreuther Materialforscherin Dr. Natalia Dubrovinskaia gehört nach Ansicht der internationalen Fachzeitschrift ”Scientific American” in die Gruppe der 50 Spitzenforscher des Jahres 2006. Die gestern in New York veröffentlichte, prestigeträchtige Liste würdigt herausragende Beispiele von Führungsverhalten in Wissenschaft und Technik des vergangenen Jahres. Sie wird in der Dezemberausgabe des Fachmagazins sowie unter der Internetadresse “www.sciam.com” veröffentlicht.

Die Aufstellung würdigt führende Forscher, Wirtschaftler und Politiker, die im vergangenen Jahr mit der Markierung neuer Trends zu Fortschritten in der modernen Wissenschaft und in Schlüsseltechnologien wie Robotik, Genetik, Alzheimer-Forschung, Nano-Technologie u.a. geführt haben.

Natalia Dubrovinskaia wurde wegen ihrer Arbeiten zur Entwicklung und Untersuchung superharter Materie in die Liste der 50 Besten aufgenommen. Ihre ersten Beiträge zu diesem Thema entstanden 1995 noch während ihrer Tätigkeit an der Universität Uppsala in Schweden. Ab 2001 setzte sie ihre Synthesen technisch bedeutsamer superharter Materie (Nano-Diamanten, Nano-Bornitride, Karbide, Bor-gedopte Diamanten u.a.) am Bayerischen Geoinstitut der Universität Bayreuth fort. Sie beschäftigte sich auch mit Legierungen sowie deren besonderen physikalischen Eigenschaften und mit Untersuchungen ihrer Struktur, ihren mechanischen und thermo-elastischen Besonderheiten sowie ihren Transporteigenschaften. Als Mitarbeiterin des Physikalischen Instututs der Universität Bayreuth nimmt Die Wissenschaftlerin jetzt an dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Schwerpunktprogramm SPP 1236 (“Strukturen und Eigenschaften von Kristallen bei extrem hohen Drücken und Temperaturen”) teil.

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”Ich fühle mich wegen der Anerkennung meiner Forschungsbeiträge zur Entwicklung von Diamant-Nano- Röhrchen und wegen der Ernennung als eine der Persönlichkeiten aus der Gruppe der 50 von Scientific American ausgewählten führenden Wissenschaftler sehr geehrt”, äußerte sich die Wissenschaftlerin in einer ersten Eeaktion. “Ich möchte unterstreichen, dass ich diese Würdigung als Anerkennung der Fortschritte auf dem Gebiet der Neuen Materialien betrachte, die zusammen mit anderen Forscherkollegen erzielt wurden. Ich weise dankbar auf die andauernde Förderung meiner Arbeit durch das Bayerische Geoinstitut und durch das Institut für Kristallographie der Universität Bayreuth hin.”

In der Vergangenheit haben “Scientific American 50”-Aufstellungen die Visionäre unterschiedlicher Sachgebiete ins Rampenlicht gerückt. Zu den bisher Geehrten zählen zum Beispiel die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin (2005), der Stammzellen-Forscher Douglas A. Melton/Havard University (2004) sowie der Neuro-Biologe und Nobelpreisträger Roderick MacKinnon/Rockefeller University (2003).

Kerstin Wodal | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de

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