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Symbol für deutsch-französische Kooperation - Zum 12. Mal: Deutsch-Französischer Hochschulpreis

14.06.2006
Er gilt als ein Symbol der deutsch-französischen Hochschulkooperation und zeichnet ein sehr großes Engagement von Studierenden in den Fächern Physik und Mathematik aus. Am Montag, 19. Juni, 17.30 Uhr, wird der Deutsch-Französische Hochschulpreis im Lehmann-Hörsaal, Engesserstraße 7, Gebäude Nr. 30.22, Raum 022,zum zwölften Mal verliehen.

65 Preisträgerinnen und Preisträger durften in den letzten elf Jahren diesen mit insgesamt 5000 Euro dotierten Preis entgegen nehmen. Gesponsert wird die Auszeichnung von Manfred Bächtold, Inhaber der Firma „The Display Company“. Sie wird für Studierende der Physik und der Mathematik vergeben, die in den Doppelstudiengängen der Universität Karlsruhe mit den französischen Partnerhochschulen überdurchschnittliche Leistungen sowohl auf deutscher als auch auf französischer Seite erbracht haben.

Die jungen Wissenschaftler haben sowohl in Karlsruhe als auch an einer der beteiligten französischen Hochschulen ein Diplom abgelegt. Dieses Doppeldiplomprogramm sieht einen zweijährigen Auslandsaufenthalt an einer der Partnerhochschulen vor. Um die Sprachkenntnisse zu vervollkommnen werden den Studenten Intensivsprachkurse angeboten. Die Universität Karlsruhe kooperiert seit Jahren mit der Universität Grenoble, dem Polytechnikum Paris und der Ecole Normale Supérieur in Lyon.

Mit dem deutsch-französischen Hochschulpreis wird die Gesamtleistung der deutsch-französisch Studierenden in beiden Ländern ausgezeichnet. Die Kompetenz in beiden Sprachen ist bei der Nominierung für diesen Preis von besonderer Bedeutung.

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Vier Jungwissenschaftler werden 2006 mit dem Deutsch-Französischen Hochschulpreis ausgezeichnet. Den „Prix“ erhält Nicolas Pauget, der nach vierjährigem Studium an der Ecole Polytechnique das Diplom d’Ingenieur erlangte. Er kam im Herbst 2005 nach Karlsruhe und legte im Januar 2006 in der Fächerstadt das Diplom ab. Zwei Monate später absolvierte er das Diplom an der Hochschule in Paris. Für den „Prix double Diplom“ wurde Gaert Hagmann ausgewählt. Er legte in Karlsruhe ein hervorragendes Vordiplom ab, ging nach dem sechsten Semester an die Ecole Nationale Supérieure in Lyon, um dort in zwei Jahren den Master zu erwerben. In Karlsruhe fertigte er 2005 seine Diplomarbeit an. Als „sehr gute Studentin“ wird die Preisträgerin Angela Weitz beschrieben, die mit dem „Prix Master 1“ ausgezeichnet wird. Sie ging nach dem sechsten Semester an die Université Joseph Fourrier in Grenoble und erwarb dort mit der Gesamtnote „sehr gut“ den Abschluss der Maitrise de Physique. Sie hat zwischenzeitlich in Karlsruhe ihre Diplomarbeit begonnen. Den „Prix Master 2“ erhält Antje Putze. Sie erwarb nach sechsmonatigem Studium in Karlsruhe innerhalb von zwei Jahren in Grenoble den Master de Recherche und hat die Hauptfachprüfungen wiederum in Karlsruhe abgelegt – ein echtes Doppeldiplom also.

Die Laudationes sprechen Professor Dr. Gerhard Schön, Professor Dr. Kurt Busch und Professor Dr. Dieter Engelhardt. An der Feierstunde wird auch der französische Generalkonsul Henri Reynaud teilnehmen.

Nähere Informationen:
Professor Dr. Dieter Engelhardt
Universität Karlsruhe (TH)
Telefon: (0721) 608-4310 oder 608-3369
E-Mail: engelhardt@cluster.org

Prof. Dr. Dieter Engelhardt | Universität Karlsruhe (TH)
Weitere Informationen:
http://www.uni-karlsruhe.de
http://www.presse.uni-karlsruhe.de/5787.php

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