Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuauflage: Mentoringprogramm für junge Wissenschaftler

13.02.2006


Bertelsmann Stiftung, BASF AG und VolkswagenStiftung erleichtern Einstieg in den Wissenschaftsjournalismus


Das von Bertelsmann Stiftung, BASF AG und Volkswagen Stiftung getragene "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus" schreibt zum zweiten Mal ein Mentoringprogramm für junge Wissenschaftler aus. Mit diesem neunmonatigen Programm wollen die Projektpartner zwölf jungen Natur- und Technikwissenschaftlern den Einstieg in den Wissenschaftsjournalismus erleichtern.

Hintergrund: Medieninteressierte Wissenschaftler müssen auf ihrem Weg zum Wissenschaftsjournalismus oft hohe Hürden überwinden - meist blockieren fehlende Kontakte zu Redaktionen und rigorose Studienabläufe den Zugang zu journalistischen Praktika und Volontariaten.


Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2004/05 sollen mit dem Mentoringprogramm erneut zwölf Nachwuchskräfte gezielt gefördert werden. Das Programm umfasst mehrmonatige Praktika in führenden Wissenschaftsredaktionen und startet im September 2006 mit einem zweiwöchigen journalistischen Intensivtraining. Danach absolvieren die Stipendiaten zwei redaktionelle Praktika bei renommierten Leitmedien sowie eine freie Recherchephase. Praktika und Recherchephase dauern jeweils drei Monate. Dabei vermitteln erfahrene journalistische Mentoren die mediengerechte Darstellung von Wissenschaftsthemen und bieten Zugang zu Hintergrundinformationen und Netzwerken. Die Entwicklung, die die Teilnehmer des ersten Mentoring-Jahrgangs 2004/05 genommen haben, spricht für die Effizienz dieses Programms: Sämtliche teilnehmenden Redaktionen haben den Teilnehmern eine weitere Zusammenarbeit angeboten; einige Teilnehmer haben Festanstellungen gefunden, fast alle damaligen Stipendiaten sind weiterhin im Wissenschaftsjournalismus tätig. Die Praktika werden auch in diesem Jahr wieder von führenden Wissenschaftsredaktionen angeboten: Bayerischer Rundfunk, Berliner Zeitung, Deutschlandfunk, dpa, FOCUS, Frankfurter Allgemeine Zeitung & Sonntagszeitung, GEO, Hessischer Rundfunk, PM, Spektrum der Wissenschaft, Stern, Stuttgarter Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Technology Review, WELT, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Westdeutscher Rundfunk (Radio + TV), Wissenschaft online, ZDF und ZEIT.

Bewerben können sich überdies auch Wissenschaftler, die den Einstieg in die Wissenschafts- und Innovations-PR suchen: Praktika bei Fraunhofer Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Siemens und BASF ermöglichen eine Spezialisierung auf den PR-Bereich. Für diesen Kreis sind zwei der zwölf zu vergebenen Plätze reserviert.

Das Angebot richtet sich an Absolventen und Doktoranden der Natur- und Technikwissenschaften, insbesondere der Disziplinen Physik + Astrophysik, Ingenieurswissenschaften, Informatik, Medizin, Chemie und Geowissenschaften. Während des Programms erhalten die Stipendiaten 700,- Euro monatlich. In der Recherche-Phase können weitere Recherche-Zuschüsse beantragt werden. Interessenten können sich bis zum 15. März 2006 schriftlich bei der Bertelsmann Stiftung bewerben. Details zum Programm und zum Bewerbungsverfahren können Interessierte dem „Infoblatt Mentoringprogramm“ entnehmen, das im Downloadbereich auf www.bertelsmann-stiftung.de/wissenschaftsjournalismus zur Verfügung steht.

Mit dem gemeinsamen „Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus“ wollen Bertelsmann Stiftung, BASF Aktiengesellschaft und VolkswagenStiftung die Qualität der Berichterstattung über Wissenschaft in Deutschland nachhaltig fördern. Das Projekt ist langfristig angelegt und umfasst ein differenziertes Paket an neuen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Journalisten und Wissenschaftler. Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung an:

Holger Hettwer M.A. Bertelsmann Stiftung, Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh
Tel.: 0 52 41 / 81 81 289 E-Mail: holger.hettwer@bertelsmann.de

Dr. Franco Zotta Bertelsmann Stiftung, Carl-Bertelsmann-Str. 256, 33311 Gütersloh
Tel.: 0 52 41 / 81 81 285 E-Mail: franco.zotta@bertelsmann.de

Franco Zotta | Bertelsmann Stiftung
Weitere Informationen:
http://www.bertelsmann-stiftung.de
http://www.bertelsmann-stiftung.de/wissenschaftsjournalismus

Weitere Berichte zu: BASF Mentoringprogramm Stipendium Wissenschaftsjournalismus

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie