Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Prämiert werden innovative Beiträge zur Entwicklung Nordrhein-Westfalens

05.12.2005


NRW.BANK startet Ideenwettbewerb für Kommunen


Die NRW.BANK startet im Rahmen ihrer Ideenoffensive jetzt den Ideenwettbewerb für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen. In vier Wettbewerbskategorien werden kommunale Innovationen prämiert, die zur ökonomischen, ökologischen, sozialen oder kulturellen Entwicklung NRWs beitragen und einen nachhaltigen Nutzen für die Bürger bringen. Schirmherr und Jury-Vorsitzender des Wettbewerbs ist NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf. Der Wettbewerb läuft bis Ende April 2006.

Das Feld für Bewerbungen ist bewusst weit gefasst. Kommunen wie deren Bürger können Projekte vorschlagen, die nicht älter als zwei Jahre sind oder sich bereits im konkreten Planungsstadium befinden.


Die Kategorien des Wettbewerbs:

  • Neue Wege in den kommunalen Serviceleistungen (z. B. E-Government)
  • Innovative Wirtschafts- und Standortförderung (z. B. innovative PPP Projekte)
  • Strukturwandel und demographischer Wandel (z. B. neuartige Standortinitiativen oder neue Konzepte für altersgerechtes Wohnen)
  • Innovationsideen aus der kommunalen Verwaltung (z. B. neue Modelle des Ideenmanagements in der Verwaltung, Umsetzung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements)

Ideenvielfalt fördern

"Mit dem Ideenwettbewerb bietet die NRW.BANK eine Plattform, auf der die Kommunen in NRW ihre Ideen präsentieren und vergleichen können", sagte Innenminister Wolf bei der Vorstellung des Projekts heute in Düsseldorf. Aus ihrem Beratungsalltag weiß die NRW.BANK um die Vielfalt kommunaler Innovationen. "Diese Vielfalt wollen wir fördern und bekannter machen", so Dr. Ulrich Schröder, Vorstand der NRW.BANK.

Innovativ, nachhaltig, vorbildlich

Die Projekte werden anhand der Kriterien Innovationsgrad, Vorbildcharakter und Nachhaltigkeit beurteilt. Mitglieder der Jury sind u. a. Dr. Ingo Wolf, Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Ulrich Schröder, Vorstand der NRW.BANK, Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, und Dr. Bernd Jürgen Schneider, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds NRW. Bewerbungen können bis zum 30. April 2006 an folgende Adresse gesandt werden: NRW.BANK, Stichwort "Ideenwettbewerb", 40199 Düsseldorf. Als Preise winken den Siegerteams attraktive Kreativworkshops eines renommierten Instituts.

Innovative NRW-Kommunen

Von der Innovationskraft der NRW-Kommunen zeugen zahlreiche Beispiele. Köln ermöglicht die Online-Terminvereinbarung - und verkürzt so die Wartezeiten in den Ämtern. In Duisburg gelang trotz schwieriger Finanzlage eine überzeugende Verwaltungsmodernisierung - heute gilt die Stadt als Modellfall für Bürgerorientierung. Dortmund hat das "dortmund-project" angestoßen - und hat sich durch die Förderung der Zukunftsbranchen E-/M-Commerce, IT, Software, Biotechnologie, Mikrosystemtechnik (MST) und Logistik zu einem der führenden Hightech-Standorte Europas entwickelt.

Partner der Kommunen

Die NRW.BANK hat als Landesförderbank den gesetzlichen Auftrag, das Land NRW und seine kommunalen Körperschaften bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Die Infrastrukturund Kommunalfinanzierung ist deshalb eines ihrer zentralen Geschäftsfelder. Schon im vergangenen Jahr hat sie es gezielt ausgebaut. Ein eigenes Beratungsteam der NRW.BANK unterstützt seitdem Landkreise, Kommunen und kommunale Einrichtungen bei der Finanzierung, Förderung und Strukturierung von Projekten im Bereich Soziales, Umweltschutz, Infrastrukturmaßnahmen und Städtebau. Zudem unterstützt die NRW.BANK die PPP-Task Force des Landes NRW bei der Beratung und Finanzierung von Public Private Partnership-Projekten (PPP).

Zweiter Höhepunkt der Ideenoffensive wird das NRW.BANK.Ideenschiff sein, das ab Mai 2006 durch Nordrhein-Westfalen tourt. An Bord: eine Ausstellung über Ideen, Innovationen und Kreativität in Wirtschaft und Gesellschaft. Neben vielen anderen einschlägigen Veranstaltungen wird auf dem Ideenschiff auch die Preisverleihung an die Gewinner des Ideenwettbewerbs stattfinden.

Begleitend zur Ideenoffensive bietet die Website www.wirfoerdernideen.de (ab heute, 5.12.) weitere Informationen zum Ideenwettbewerb für Kommunen und Überraschendes zum Thema Ideen und Kreativität. Die Inhalte werden mit Fortlaufen des Wettbewerbs und der Ideenoffensive ständig erweitert und bilden die aktuelle Diskussion zum Thema Innovation ab.

Dr. Klaus Bielstein | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.nrwbank.de

Weitere Berichte zu: Ideenoffensive Ideenwettbewerb PPP

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gesundes Altern: Neues EU-Projekt zur menschlichen Leber
23.08.2017 | Universität Bielefeld

nachricht Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich
23.08.2017 | PFH Private Hochschule Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie