Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Wissen übers Meer: Eintauchen in die Unterwasserwelt

10.08.2005


DBU fördert Erlebnis-Ausstellung zur Ostsee im Stralsunder „Ozeaneum“ – Baubeginn im Oktober

... mehr zu:
»DMM »Ostsee

600.000 Besucher strömen jedes Jahr ins Deutsche Meeresmuseum (DMM) in Stralsund. Bald könnten es noch mehr sein. Ab Oktober erweitert das DMM seine Ausstellungsfläche um einen Neubau auf der Stralsunder Hafeninsel. Das „Ozeaneum“ soll auf fast 10.000 Quadratmetern in die Erlebniswelt Meer entführen. Finanzielle Unterstützung kommt aus Osnabrück: Die Deutsche Bun-desstiftung Umwelt (DBU) fördert den Ausstellungsschwerpunkt zur Ostsee mit 600.000 Euro. Eröffnet wird das Ozeaneum im Frühjahr 2008.

Die Ostsee ist einer von fünf Themenschwerpunkten des Ozeaneums. Interaktiv und erlebnisorientiert – so sollen faszinierende Fakten rund um Meer und Meeresschutz aufbereitet werden. Die Besucher sollen in die Welt unter Wasser eintauchen: Aqua-rien, Monitore, Modelle und Mikroskope, Grafiken, Präparate, Computer¬anima¬tionen und Filme erlauben Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven.


Der Ostsee sind 450 Quadratmeter gewidmet. Auf einem Rundgang gelangen die Gäs-te virtuell von den salzärmsten Teilen der Ostsee bis hinüber zur Nordsee. Dabei ler-nen sie die wichtigsten Entwicklungsetappen sowie Küstenformen, Seegebiete, Le-bensge¬meinschaften und Organismen des Binnenmeeres kennen. Auch die Tierwelt der Ostsee stellt sich vor: von wirbellosen Kleinstlebewesen über Fische, Robben und Küstenvögel bis zu Schweinswalen.

„Die Dauerausstellung soll Einblicke in die Grundlagen, Prozesse und Vorgänge der Ostsee geben und über das positive wie negative Wirken des Menschen in diesem Le-bensraum aufklären“, sagt Thomas Pyhel, der das Projekt bei der DBU betreut. „Die vorrangige Zielgruppe sind Familien und Schulklassen.“ Der Nachwuchs soll über die Bedeutung des Meeres und seinen Schutz umfassend aufgeklärt werden – und über die Rolle, die der Mensch dabei spielt.

Dabei gehe es nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger zu belehren, meint Pyhel. Aber: „Das Ökosystem Ostsee ist besonders empfindlich. Die Ausstellung wird zeigen, welche naturbedingten Ursachen das hat, und wie wir die schönen Seiten der Ostsee genießen und das Meer weiterhin nutzen können, ohne ihm noch mehr zu schaden.“ Deshalb werden auch neueste Forschungsergebnisse in die Ausstellung einfließen.

Weshalb ist gerade die Ostsee so interessant? „Die Nordsee wird in Deutschland be-reits in einer Ausstellung sehr gelungen präsentiert“, sagt Dr. Fritz Brickwedde, DBU-Generalsekretär. „Das geschieht im ebenfalls DBU-geförderten MultimarWattforum im schleswig-holsteinischen Tönning. Für die Ostsee gibt es bislang keine Entsprechung. Diese Lücke schließt bald das Ozeaneum.“

Franz-Georg Elpers | DBU - Pressestelle
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de

Weitere Berichte zu: DMM Ostsee

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Rudolf-Virchow-Preis 2017 – wegweisende Forschung zu einer seltenen Form des Hodgkin-Lymphoms
23.06.2017 | Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V.

nachricht Repairon erhält Finanzierung für die Entwicklung künstlicher Herzmuskelgewebe
23.06.2017 | Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften