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Grundsteinlegung für Virtual Development and Training Centre VDTC in Magdeburg

28.06.2005


Der ehemalige Handelshafen entwickelt sich mehr und mehr zum Wissenschaftshafen. Wo früher Waren umgeschlagen wurden, werden bald die neuesten Forschungsergebnisse ausgetauscht und finden als Innovationen ihre Anwendung in der Wirtschaft. Der Wissenschaftshafen dient als ein Beispiel dafür, wie Wissenschaft in einer Stadt Strukturwandel bewirken kann.
Fraunhofer IFF


Wünschten mit der symbolischen Grundsteinlegung am 23. Juni 2004 dem VDTC einen guten Bauabschluss: Bernhard Czogalla, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Magdeburg; Dr. Horst Rehberger, Minister für Wirtschaft und Arbeit; Prof. Dr. Dennis Tsichritzis, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft; Prof. Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt; Prof. Dr.-Ing. Michael Schenk, Institutsleiter des Magdeburger Fraunhofer-Instituts und Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fraunhofer IFF


Mit dem VDTC erweitert das Fraunhofer IFF seine Kompetenzen auf dem Gebiet der virtuellen Technologien und deren Anwendungen für die Produkt- und Prozessentwicklung. Zusehends nimmt der Neubau im Magdeburger Wissenschaftshafen seine Formen an.

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Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 15,5 Millionen Euro prägt das Gebäude künftig den neu gestalteten Wissenschafts-hafen als sichtbares Zeichen des Fortschritts. Schon jetzt gut sichtbar ist das kreisrunde Virtual-Reality-Technikum, das mit einem Durchmesser von 18 Metern die gewölbte Projektionsfläche beherrbergt. Etwa 170 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Europäische Union, der Bund und das Land Sachsen-Anhalt fördern das Vorhaben.

In dem Netzwerkzentrum VDTC arbeiten Wissenschaftler interdisziplinär mit innovativen Dienstleistern und industriellen Anwendern zusammen. Im VDTC entwickeln sie gemeinsam mit dem Auftraggeber maßgeschneiderte, Virtual Reality-basierte Lösungen für produktionsspezifische Aufgaben entwickelt. Interaktive Simulationen und Visualisierungen ermöglichen die realitätsnahe Abbildung komplizierter technischer Anlagen und Produkte. Darüber hinaus bietet die Technologie des VDTC bemerkenswerte Möglichkeiten für das Training von Fachpersonal. In Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität wird es sich zu einem unverzichtbaren Bindeglied zwischen akademischer Forschung und industrieller Anwendung herausbilden.


Die Möglichkeiten des Virtual Engineering nutzen Unternehmen beispielsweise aus den Bereichen Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeugmaschinenbau, Luftfahrt und Medizintechnik am Fraunhofer IFF schon heute. Dabei haben sich die Forscher bereits internationale Anerkennung erarbeitet. So wurde beispielsweise das Projekt VDTC-ProDiMA mit dem "European Regional Innovation Award", einem bedeutenden Innovationspreis der europäischen Kommission geehrt. Die Jury würdigte die beispielhafte Übertragung neuester Forschungsergebnisse in kleine und mittelständische Unternehmen der Region.

Anna-Kristina Wassilew | idw
Weitere Informationen:
http://www.iff.fraunhofer.de

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