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Siegerteams im 2. Wettbewerb von "Jugend gründet" ausgezeichnet

09.06.2005


Catenhusen: "Schüler müssen wirtschaftliches Denken lernen"



Anlässlich des Finales im 2. Wettbewerb von "Jugend gründet" wies Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), auf die Notwendigkeit eines praktischen Schulunterrichts hin. "Schülerinnen und Schüler müssen frühzeitig wirtschaftliches Denken lernen", sagte Catenhusen bei der Preisverleihung am Donnerstag in Berlin. Die Verzahnung mit der Wirtschaft sollte schon in der Schule beginnen. Mit dem Wettbewerb "Jugend gründet" biete das BMBF jungen Menschen die Möglichkeit, eigene High-Tech-Produktideen zu entwickeln und spielerisch umzusetzen. Dabei werde vernetztes Denken, Kreativität und Teamgeist optimal gefördert, sagte Catenhusen. Das BMBF rief den Wettbewerb "Jugend gründet" erstmals 2003 aus und fördert ihn mit bislang rund 1,5 Millionen Euro.

Die Schülerinnen und Schüler in Deutschland hätten viel Potenzial und gute Ideen, sagte Catenhusen. Über 2.300 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 21 Jahren haben beim zweiten Wettbewerb "Jugend gründet" teilgenommen. Dabei wurden 500 Businesspläne erstellt. Die eingereichten Vorschläge reichen von einem stromerzeugenden Sportschuh über einen Kühlschrank, der die Verfallsdaten automatisch überwacht, bis hin zu einem umweltschonenden und kostengünstigen Klebstoff aus Rezyklaten. Im Rahmen des Wettbewerbs entwickelten die Jungunternehmer Hightech-Geschäftsideen und setzten sie unter realistischen Bedingungen in einem virtuellen Unternehmen um. Zehn Teams sind zum Finale nach Berlin eingeladen worden. Das Siegerteam erhält eine Reise ins Unternehmer-Mekka Silicon Valley.


Im September 2005 startet die nächste Wettbewerbsrunde. Unterstützt wird "Jugend gründet" durch High-Tech-Firmen und Institutionen wie IBM, Palm One Deutschland, Conrad Electronics & Technology, der Steinbeis-Stiftung und dem Forschungszentrum Karlsruhe. Medienpartner von "Jugend gründet" ist der Verlag Frankfurter Allgemeine Zeitung, Pressetext, die VDI-Nachrichten sowie Agentur Sit & Watch Media AG.

Dr. Barbara Burkhardt-Reich | BMBF - Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/

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