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Promeos gewinnt den Deutschen Gründerpreis

23.06.2004


Das Daumen drücken für Promeos, einer Firmenausgründung aus dem Lehrstuhl für Strömungsmechanik (Prof. Dr. Franz Durst) der Universität Erlangen-Nürnberg hat sich gelohnt. In der Kategorie Konzept wurde die Erlanger Firma für ihre "innovative, verbrauchernahe Geschäftsidee und den überzeugenden Businessplan" am Dienstag abend, 22. Juni 2004, in Berlin ausgezeichnet. Als Preis erhält Promeos ein individuelles auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmtes Coaching durch McKinsey & Company.



Promeos hat mit der Porenbrennertechnologie ein Verfahren entwickelt, dass die herkömmliche Feuerungsanlagen auf Öl- oder Gasbasis ersetzen sollen. Die entscheidende Neuerung hängt mit der Methode der Wärmeerzeugung zusammen. Die heute üblichen Anlagen verbrennen ein Gemisch von Brennstoff und Luft in einer freien Flamme. Promeos lässt diesen Prozess stattdessen in einer Art Mini-Reaktor innerhalb einer porösen Hochtemperaturkeramik stattfinden. Damit ist der Porenreaktor leistungsstärker als herkömmliche Brennersysteme, verbrennt homogener, erlaubt eine kompaktere Bauweise, arbeitet schadstoffarm und ist weniger laut.

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Der Deutsche Gründerpreis ist ein Projekt der StartUp-Initiative der Partner stern, Sparkassen, McKinsey und ZDF. Sie wird gefördert von Harry Roels (RWE), Dr. Bernd Kundrun (Gruner+Jahr) und Dr. Hartmut Mehdorn (Die Bahn).

2002 wurde der Deutsche Gründerpreis das erste Mal vergeben. Damals gewannen in der Kategorie Aufsteiger die Firma HumanOptics AG und in der Kategorie Unternehmer die Firma Wavelight Laser Technologie AG. Bei beiden Firmen handelt es sich um Ausgründungen aus der Universität Erlagen-Nürnberg.

Weitere Informationen: Dr. Jochen Volkert, promeos GmbH, Tel.: 09131/5367-10, info@promeos.com

Christoph Loos | idw
Weitere Informationen:
http://www.promeos.com

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