Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ideen im Wettbewerb: Anwendungen für die Satellitennavigation gesucht

19.05.2004


Das europäische Satellitennavigations-System GALILEO gilt nach Airbus und Ariane als eines der wichtigsten und ehrgeizigsten Technologieprojekte der Europäischen Union in den kommenden Jahren. Tüftler und Technikbegeisterte sind aufgerufen, ihre Ideen einzureichen. Es winken Preise im Wert von über 50 000 Euro.


Satellit des europäischen Navigationssystem Galileo. © ESA - Galileo satellite system/J. Huart



Der Wettbewerb prämiert die besten Anwendungsideen für das europäische Satellitennavigationssystem. Galileo ist das europäische Pendant zum amerikanischen Global Positioning System GPS.30 Satelliten sollen die Erde im Jahr 2008 umkreisen und Signale aussenden, die jederzeit eine genaue Positionsbestimmung von Flugzeugen, Schiffen oder Autos ermöglichen. Erfinder können Ihre Ideen für die präzise Ortsbestimmung einreichen. "Aber es sind auch neue Bereiche stark im Kommen. Hier gibt es noch ein breites Feld, das es weiter zu erschließen gilt", betonte der Schirmherr des Wettbewerbs, der bayerische Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu. Neue Anwendungen könnten sein: Umweltverschmutzungen aufspüren, Rettungseinsätze verbessern, Erdbeben schneller erkennen und vieles mehr.

... mehr zu:
»Luft- und Raumfahrt


Aktive Unterstützung erhält das Projekt von namhaften Unternehmen und Einrichtungen: dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der Fraunhofer Venture-Gruppe, Infineon Technologies, Cobra Automotive Technologies, Galileo Industries und Sun Microsystems. Die vier Partnerregionen des Wettbewerbs sind europäische High-Tech-Standorte wie Nizza mit dem Telecom Valley "Sophia Antipolis", Toulouse mit Luft- und Raumfahrtunternehmen, Göteborg mit dem "Telematic Valley" sowie München als IT- und Medienstandort.

Die eingereichten Ideen werden den vier Regionen zugewiesen. Nach Einsendeschluss wählen Expertenteams jeder Partnerregion die fünf besten Ideen aus. Die Regionalsieger können ihre Erfindungen vom 18. bis 22. Oktober 2004 in München auf der Messe SYSTEMS in der "SatelliteNavigationArea" vorstellen. Ein Gesamtsieger erhält den "Galileo-Master 2004". Der Termin der Preisverleihung seht fest: 18. Oktober 2004 bei der "GALILEO-Night" auf der SYSTEMS. Durchgeführt wird die Innovationsmeisterschaft "Galileo Master 2004" vom Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen sowie der Messe München International mit der Messe SYSTEMS unter der Schirmherrschaft des bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Als ersten Preis erhält der Gewinner umfassende Unterstützung, um seine Geschäftsidee umsetzen zu können. Auch 19 weitere ausgewählte Ideen werden prämiert. Teilnahmeberechtigt an dem Ideenwettbewerb sind kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen, Studenten und private Erfinder. Interessenten können sich bis zum 31. Juli unter den angegebenen Links informieren, anmelden und dort ihre Idee einreichen.

Ansprechpartner:
Tobias Schwind
Telefon 0 89 / 12 05-45 11, Fax -75 52, tobias.schwind@zv.fraunhofer.de

Matthias Keckl
Telefon 0 89 / 12 05-45 14, matthias.keckl@zv.fraunhofer.de

Fraunhofer Venture-Gruppe
Hansastraße 27c
80686 München

Dr. Johannes Ehrlenspiel | idw
Weitere Informationen:
http://www.venturecommunity.fraunhofer.de
http://www.galileo-masters.com

Weitere Berichte zu: Luft- und Raumfahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope
20.10.2017 | Freie Universität Berlin

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie