Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Chipkarten-Expertin erhält Fraunhofer-Smartcard-Preis 2004

04.02.2004


Gisela Meister, Mitarbeiterin des Münchner Chipkarten-Herstellers Giesecke & Devrient, erhält als zweite Frau den renommierten Smartcard-Preis des Darmstädter Fraunhofer Instituts für Sichere Telekooperation SIT. Die Auszeichnung würdigt Meisters kreative Leistungen in den Bereichen Standardisierung und Smartcard-Sicherheitskonzepte.


Preisträgerin Gisela Meister



Für ihre Verdienste in der Chipkarten-Entwicklung erhält Gisela Meister den diejährigen SmartCard-Preis des Fraunhofer-Instituts für Sichere Telekooperation SIT. "Als 11. Preisträgerin des Fraunhofer-SmartCard-Preises steht Dr. Gisela Meister in der Reihe jener markanten und herausragenden Persönlichkeiten, die mit außerordentlicher Kreativität die sichere Nutzung der Chipkarten-Technologie gefördert hat", sagte Bruno Struif, SIT-Bereichsleiter für Smartcard-Forschung, bei der Preisverleihung, die am Dienstag Abend im Rahmen des zweitägigen SIT SmartCard-Workshops in Darmstadt stattfand.



Meister, die für ihre Leistungen im Bereich Standardisierung und Smartcard-Sicherheitskonzepte ausgezeichnet wurde, ist die zweite Frau nach Brigitte Nebelung, an die der SmartCard-Preis vergeben wird. In seiner Laudatio vor namhaften Experten aus Wirtschaft, Politik und Forschung würdigte Workshop-Organisator Bruno Struif die für den Münchner Konzern Giesecke & Devrient arbeitende Meister als Forscherin, die sich um die Entwicklung der Smartcard als persönliches Sicherheitsinstrument verdient gemacht hat. Struif: "Dazu bedarf es einer besonderen Begabung und einer großen Virtuosität. Nur mit diesen beiden Qualitäten lassen sich kryptografische Bausteine und Sicherheitsfunktionen entwickeln und in immer komplexer werdenden Anwendungsszenarios einsetzen. Dr. Gisela Meister ist eine jener Personen, die über das notwendige Talent verfügen und in sehr kreativer Weise mit Kryptografie und Smartcard-Sicherheitsfunktionen umgehen kann." Bewiesen habe Meister ihre Fähigkeiten unter anderem durch zahlreiche Normungsbeiträge sowie durch die Spezifikation der europäischen Signatur-Anwendung, die in Deutschland auch bei der elektronischen Gesundheitskarte (der Nachfolgerin der heutigen Krankenkassen-Karte) zum Einsatz kommen soll. Unter so genannten Smartcards versteht man intelligente Chipkarten, wie sie zum Beispiel in Mobiltelefonen oder Geldkarten ihre Anwendung finden. Die vollständige Laudatio und die Auflistung aller Preisträger findet sich im Internet.

Oliver Küch | idw
Weitere Informationen:
http://www.sit.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Smartcard-Sicherheitskonzept

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht „Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges
26.06.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Hochschule Karlsruhe: mit speichenlosem Fahrrad Kreativwettbewerb gewonnen
26.06.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie