Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KfW Foerderbank zeichnet innovative und kostenbewusste

02.02.2004


Anmeldefrist für KfW-Award "Europaeisch Leben - Europaeisch Wohnen" beginnt am 2. Februar 2004

Frankfurt/Main (ots) - Die KfW Förderbank zeichnet 2004 wieder Haus- oder Wohnungsbesitzer aus, die mit innovativen und kreativen Ideen ihre eigenen vier Wände gestaltet haben. Die Anmeldefrist für den KfW-Award "Europäisch Leben - Europäisch Wohnen" beginnt am 2. Februar und läuft bis 4. April. In diesem Jahr steht die Auszeichnung unter dem Motto "Wohneigentum mit Zukunft - Modernisieren und Energie sparen". Bewerben können sich Wohneigentümer, die ihr Haus oder ihre Wohnung innerhalb der vergangenen drei Jahre ökologisch saniert oder modernisiert haben. Der Award ist mit insgesamt 27.000 EUR dotiert. Das Wirtschaftsmagazin FOCUS und das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO unterstützen die KfW als Medienpartner.

"Viele ältere Gebäude müssen in den nächsten Jahren saniert werden, da sie den heutigen Ansprüchen an Wohnqualität und Energieeffizienz nicht mehr genügen", sagt Ingrid Matthäus-Maier, Mitglied des Vorstands der KfW. Der KfW sei es ein zentrales Anliegen, gerade Energie sparende Maßnahmen zu fördern. Mit ihrem diesjährigen Award zeichnet die Förderbank deshalb Bauherren für deren Objekte aus, die im Bereich der Modernisierung und Sanierung Vorbildcharakter haben und sich durch ökologischen Anspruch, Kreativität und Kostenbewusstsein auszeichnen.

Allein im vergangenen Jahr hat die KfW Förderbank zinsgünstige Kredite in Höhe von mehr als 3 Mrd EUR für Energieeinsparung und Klimaschutz in Wohnungen vergeben. Damit werden entscheidende Anreize gesetzt, bestehende Wohnungen soweit zu sanieren, dass sie künftig nicht mehr Energie verbrauchen bzw. nicht einen höheren CO2- Ausstoß verursachen als moderne Neubauten. Durch das KfW-Programm zur CO2-Minderung und das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird der Ausstoß von CO2-Emissionen im Wohnungsbestand bis Ende 2005 um bis zu 3,5 Mio t reduziert - das entspricht rd. 13 % der im Rahmen des Kyoto-Protokolls eingegangenen Verpflichtung Deutschlands zur Treibhausgas-Einsparung im Haushaltssektor.

Am Award teilnehmen können private Wohneigentümer, die Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen an Häusern oder Wohnungen mit Baujahr vor 1979 durchgeführt haben. Die Ausschreibungsunterlagen können ab dem 2. Februar im Internet unter www.kfw.de herunter geladen oder direkt bei der KfW, Palmengartenstraße 5 - 9, 60325 Frankfurt, unter dem Stichwort "KfW-Award 2004", angefordert werden.

Mit der Objektbeschreibung müssen u. a. Pläne, Fotos sowie Erläuterungen zu den Sanierungs- und Energie sparenden Maßnahmen eingereicht werden. Weitere Kriterien für die Beurteilung der Einsendungen sind neben Architektur und Kosten auch Denkmalschutz, räumliche Integration in das Stadtbild und Umweltaspekte.

Eine hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Hans Kollhoff, Architekt in Zürich/ Berlin, mit weiteren Vertretern der Bau- und Wohnbranche, aus den Bereichen Architekten, Museen, Medien und von der KfW, wählt die Sieger aus. Die Preisverleihung findet am 17. Mai in der KfW-Niederlassung, Berlin, statt.

Christine Volk | KfW
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Berichte zu: KfW-Award

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie