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4 Mio. Euro im hochschulinternen Wettbewerb

21.07.2008
Rückenwind für gute Ideen: Fünf Förderprogramme stärken die Forschung

Einen eigenen Forschungsförderfonds, ausgestattet mit vier Millionen Euro, hat das Rektorat der Ruhr-Universität zur Anschubfinanzierung innovativer Forschungsideen aufgelegt.

Bewerben können sich in einem hochschulinternen Wettbewerb alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der RUB. Der Fonds besteht aus fünf Förderprogrammen, die unter anderem auf Projekte von Nachwuchswissenschaftlern zugeschnitten sind oder Forschungsinitiativen unterstützen sollen, die etwa in die Beantragung von Sonderforschungsbereichen oder EU-Projekten münden sollen.

Die Mittel stammen aus dem Zentralanteil der DFG-Programmkostenpauschale, "Overhead" genannt, und werden bis 2010 bereitstellt.

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Abrundung der Forschungslandschaft an der RUB

Der Forschungsförderfonds soll Projektideen auf breiter Basis aus dem gesamten Fächerspektrum der Ruhr-Universität auf den Weg bringen. Dazu gehören auch sog. High-Risk-Forschungsprojekte - ungewöhnliche Ideen, deren Erfolg nicht abschätzbar ist und für die daher keine Aussicht auf erfolgreiche Drittmitteleinwerbung besteht - und Initiativen, die einen Anschub benötigen, um später etwa zu einem neuen Sonderforschungsbereich oder EU-Projekt ausreifen zu können.

Somit ergänzt der Fonds die großzügige Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen in Höhe von 20 Millionen Euro, die ausschließlich in die in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder positiv begutachteten Projekte des Zukunftskonzepts der Ruhr-Universität fließen. "Die Stärkung unserer Innovationskraft und die Schärfung unseres Profils sind die großen Herausforderungen der Ruhr-Universität in naher Zukunft", sagte RUB-Rektor Prof. Dr. Elmar Weiler. "Nur gemeinsam - unter Mitwirkung möglichst aller unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler - können wir sie meistern. Wir wollen unsere vorhandenen Stärken in ihrer gesamten Breite nutzen und ihnen über alle Forschergenerationen hinweg Geltung verschaffen."

Die Förderprogramme im Einzelnen

o Der "Fonds für High-Risk-Forschungsprojekte" steht allen RUB-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern offen und soll innovative Forschungsprojekte aller Art initiieren, die wegen ihrer nicht abschätzbaren Erfolgsaussichten als zu risikobehaftet gelten und deshalb für eine Drittmittelförderung nicht in Frage kommen.

o Das "Programm zur Anschubfinanzierung von Forschungsprojekten des wissenschaftlichen Nachwuchses" steht allen RUB-Nachwuchswissenschaftlern ab der Stufe Doktorandinnen und Doktoranden offen und soll Forschungsprojekten von Nachwuchswissenschaftlern zugute kommen, die vor der Antragstellung von Drittmitteln stehen.

o Das "Programm zur Anschubfinanzierung neuer SFB-Initiativen" richtet sich an Verbünde von RUB-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern aller Bereiche, die eine SFB-Gründung anstreben.

o Das "Programm zur Anschubfinanzierung weiterer Forschungsprojekte" steht Verbünden von RUB-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern aller Bereiche offen, die an nationalen und EU-Programmen teilnehmen wollen und soll Antragstellern auf Einrichtungen von DFG- Graduiertenkollegs und DFG-Forschergruppen, Antragsinitiativen im Rahmen von ERC, EU- und BMBF-Programmen und Anträgen auf Projektförderung im Rahmen des EFRE-Ziel-2-Programms zugute kommen.

o Das "Programm zur Unterstützung besonderer Aktivitäten von Doktorandinnen und Doktoranden" soll Untersuchungen, Experimente, Tandemprojekte auf nationaler/internationaler Ebene im Rahmen von Promotionsprojekten fördern.

Weitere Informationen

Dr. Thomas Koch, Ruhr-Universität Bochum,
Abteilungsleiter Forschung, Dezernat 1,
Tel. 0234/32-29142, thomas.koch@uv.rub.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de

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