Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

UniKasselTransfer hat erneut erfolgreich Gründungsförderung EXIST eingeworben

15.07.2008
Mit dem "Inkubator" konnte sich UniKasselTransfer beim Wettbewerb EXIST des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie um Fördermittel für Unternehmensgründer aus der Hochschule erfolgreich durchsetzen: 800.000 Euro erhält UniKasselTransfer für die kommenden drei Jahre, um die die Unterstützungsstruktur im so genannten Inkubator weiter auszubauen.

An dem bundesweiten Wettbewerb um eine Förderung durch das Programm "Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST)" haben insgesamt 48 Hochschulen und Hochschulverbünde teilgenommen, von denen 16 eine Förderung erhalten.

Was ist ein Inkubator?

Gründerteams aus der Hochschule entstehen oftmals im Kontext von Forschungsarbeiten und suchen daher in der frühen Gründungsphase noch die Nähe zur Wissenschaft. Zugleich besteht in dieser Phase ein hoher Unterstützungsbedarf. Hier setzt der Inkubator an und bietet Gründungsinteressierten Räume und Ausstattung, Beratung, Coaching- und Mentoren. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Unternehmer-Rat:

Erfolgreiche und erfahrene Unternehmer und Gründer fördern den Inkubator nicht nur finanziell, sondern auch beratend. Seit 2006 sind dies die Unternehmen Biocatering Marbachshöhe, carts Real Time Solutions GmbH, Diebel Speditions GmbH, Kasseler Sparkasse, Meister AG, Müller und Partner, Quality for Success GbR, s.a.d. System Analyse und Design GmbH, SMA Technologie AG, Volkswagen Coaching GmbH, Von Waitzische Beteiligungen GbR, Wintershall AG. Im Jahr 2008 sind bis lang noch die Unternehmen OctaVIA AG, E.ON Mitte AG und GTECZ hinzugekommen.

Mit dem Gewinn des EXIST Wettbewerbs des BMWI ergibt sich die Chance, die in den vergangenen Jahren entwickelten Unterstützungsstrukturen auszubauen.

"In den Schwerpunkten Dezentrale Energietechnik/ Energiesystemtechnik, Nanotechnologie, Neue Medien/ Produktdesign und Ökologische Agrarwissenschaften können wir unsere Aktivitäten zur Generierung und Unterstützung von Gründungsprojekten deutlich ausbauen", freut sich der Geschäftsführer von UniKasselTransfer, Dr. Oliver Fromm.

Uni Kassel ist eine der erfolgreichsten "gründerfreundlichen Hochschulen"
Bereits in den vergangenen drei Jahren konnte sich die Universität Kassel als eine der erfolgreichsten "gründerfreundlichen Hochschulen" in Deutschland etablieren und belegte im Ranking der Einwerbung von EXIST- Gründerstipendien Platz drei unter allen deutschen Universitäten. Davon profitierte auch die Region: In den letzten zwei Wettbewerbsrunden des Business Plan Wettbewerbes Promotion Nordhessen belegten Teams, die in ihrer frühen Gründungsphase vom Inkubator unterstützt worden sind, jeweils die ersten drei Plätze. Derzeit werden 41 Gründungsvorhaben vom UniKasselTransfer Inkubator betreut.

Info UniKasselTransfer Inkubator

Jörg Froharth
Tel. 804-2498
froharth@uni-kassel.de
Gabriele Hennemuth
Tel. 804-1859
hennemuth@uni-kassel.de

Jörg Froharth | UniKasselTransfer
Weitere Informationen:
http://www.uni-kassel.de/transfer
http://www.uni-kassel.de/presse/pm/

Weitere Berichte zu: EXIST Gründungsphase Inkubator Unterstützungsstruktur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie