Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesamtsieg für Boliden der Uni Stuttgart - Einzige deutsche Uni auf dem Podest

15.07.2008
Formula Student Rennen in Silverstone

Beim Formula Student Rennen vom 10. bis 13. Juli in Silverstone (Großbritannien) hat das Rennteam der Uni Stuttgart mit seinem Boliden F0711-3 den Gesamtsieg geholt. Damit steht das Team überwiegend aus Studierenden der Fachrichtungen Fahrzeug- und Motorentechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenwesen und Werkstoffwissenschaften als einzige deutsche Universität auf dem Siegerpodest.

Auf Platz 2 in der Gesamtwertung kam die Technische Universität Delft, auf Platz 3 die Fachhochschule Graz. Die Uni Karlsruhe kam als zweitbestes deutsches Team auf Platz 7. Insgesamt waren 72 Teams aus ganz Europa angetreten. Den Stuttgarter Studierenden ist es damit nach ihren Erfolgen im Vorjahr und einem zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft auf dem Michigan Speedway im Mai gelungen, alle dynamischen Disziplinen zu gewinnen - dies hat noch kein anderes Team in der Geschichte des Formula Student Wettbewerbs geschafft. "Dieses Ergebnis demonstriert den hohen Standard der Lehre im Stuttgarter Maschinenbau und gibt Zeugnis von der Motivation der Studierenden", freut sich Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel.

Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende in Eigenregie einen Rennwagen entwickeln und konstruieren. Im Fokus der diesjährigen Konstruktion des 2005 gegründeten Stuttgarter Rennteams standen die Gewichtsreduktion und die Optimierung des Motors aus dem letzten Jahr. Die Studierenden experimentierten mit Werkstoffen, ließen das erfolgreiche Grundkonzept jedoch bestehen.

So setzten die Studierenden auch dieses Jahr auf einen Gitterrohrrahmen, eine Kohlefaseraußenhaut und den Honda CBR 600 RR Motorradmotor. Es gelang dem Team, die Motorleistung um 7 PS von 87 PS auf 94 PS zu erhöhen und das Gewicht um ganze 20 Kilogramm zu reduzieren. Bei den Wettbewerben der Formula Student sind jedoch nicht allein technische Daten von Bedeutung. Es zählen die Kombination aus Teamgeist, Wissen, Erfahrungswerten, Innovationswille und Kompetenz in betriebswirtschaftlichen Abläufen.

Gespannt darf man nun sein, wie das 2005 gegründete Stuttgarter Rennteam, zu dessen Hauptsponsoren die Universität Stuttgart und das mit der Universität kooperierende Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) zählen, bei den Formula Student Wettbewerben im August am Hockenheimring und im September in Italien abschneiden wird. 2007 hatten die Stuttgarter aus Silverstone Bronze, aus Hockenheim und Italien jeweils Goldmedaillen nach Hause gebracht.

Weitere Informationen bei Simon Teufel, Tel. 0711/685-68117 oder 0160/6601432, e-mail: presse@rennteam-stuttgart.de

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-stuttgart.de/
http://www.rennteam-stuttgart.de
http://www.rennteam-stuttgart.de/index.php?id=44

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Demenz: Forscher testen Wirkstoffe im Hochdurchsatz

28.03.2017 | Medizin Gesundheit

Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

28.03.2017 | Medizintechnik

Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern

28.03.2017 | Maschinenbau