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4hoch2 für Oberfranken

14.07.2008
Bundeswirtschaftsministerium fördert Gründerinitiative der oberfränkischen Hochschulen

Die Gründerinitiative "4hoch2 für Oberfranken" der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten bekam als einziges bayerisches Projekt den Zuschlag bei dem Gründerprogramm EXIST-III des Bundeswirtschaftsministeriums.

Das Programm fördert Existenzgründungen aus der Wissenschaft. Unter Federführung der Hochschule Coburg bewarben sich die Hochschule Hof, die Universität Bayreuth und die Universität Bamberg. Projektpartner sind das netzwerk nordbayern und das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e.V. (BF/M) in Bayreuth. "4hoch2 für Oberfranken" setzte sich zusammen mit weiteren 17 Projekten aus der gesamten Bundesrepublik in einem zweistufigen Auswahlverfahren unter insgesamt 48 Konzepten durch.

In dem drei Jahre laufenden Projekt entwickeln die beteiligten Hochschulen neuartige Angebote, um Studierende und Wissenschaftler zur unternehmerischen Selbstständigkeit zu motivieren und zu qualifizieren. Außerdem sollen aus Forschungsergebnissen aktive Geschäftsideen entwickelt werden. Angehende Gründer will man darüber hinaus unterstützen, ihre Unternehmensgründung vorzubereiten.

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos stellt zu dem Programm fest: "Mit den seit 2006 durchgeführten Wettbewerbsrunden haben wir der Gründerkultur an wissenschaftlichen Einrichtungen einen kräftigen Schub gegeben. Die neuen Unterstützungsangebote für angehende Gründerinnen und Gründer werden zu weiteren zukunftsträchtigen Unternehmensgründungen in Deutschland führen."

Das besondere Profil des oberfränkischen Projekts liegt darin, dass jede der beteiligten Hochschulen zunächst in ihrem fachlichen Schwerpunkt beginnt und die Ergebnisse dann auf die der Partnerhochschulen überträgt. In Bayreuth liegt der Schwerpunkt in den Naturwissenschaften, die Universität Bamberg konzentriert sich zunächst auf die Geisteswissenschaften, die Hochschule Hof leistet in den Wirtschaftswissenschaften Entwicklungsarbeit und die Hochschule Coburg in den Bereichen Design und Ingenieurwissenschaften. Die Konzeption einer spezifischen Frauenförderung übernimmt ebenfalls die Hochschule Coburg, da sie bereits über umfangreiche Erfahrungen verfügt.

An allen vier oberfränkischen Hochschulen werden in den nächsten drei Jahren sowohl die personellen als auch die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, um Existenzgründungen aus der Wissenschaft nachhaltig zu etablieren.

Prof. Dr. Michael Pötzl, Vizepräsident der Hochschule Coburg dazu: "Über die zufließenden Fördermittel hinaus hat dieses Projekt Signalwirkung. Erstmals ist es uns gelungen, eine Allianz der oberfränkischen Hochschulen zu schmieden und bundesweit erfolgreich zu platzieren. Ein Modell für die Zukunft!"

Das Förderprogramm EXIST ist Bestandteil der High-Tech-Strategie Deutschland und wird seit 2007 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds mitfinanziert.

Dr. Margareta Bögelein | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-coburg.de/

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